FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.Foto: ARBARA GINDL/AFP/Getty Images

„Aufstachelung zum Hass“: Strache von islamischer Glaubensgemeinschaft angezeigt

Epoch Times20. März 2019 Aktualisiert: 21. März 2019 8:30

Österreichs Heinz-Christian Strache ist wegen umstrittener Äußerungen über Muslime angezeigt worden. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) teilte am Mittwoch mit, sie werfe dem Chef der FPÖ „Aufstachelung zum Hass“ vor.

Der Verband beanstandete die Äußerung Straches, wonach in Wiener Kindergärten „mit Hasspredigten die Kinder zu Märtyrern erzogen werden sollen“ sowie einen Satz, in dem ein Zusammenhang zwischen dem Anteil muslimischer Bürger und „Bürgerkriegszuständen“ hergestellt wird.

Nach den Terroranschlägen in Neuseeland haben wir als Islamische Glaubensgemeinschaft gesagt: Es reicht. Und die Aussagen des Vizekanzlers sind eine massive Entgleisung, die wir nicht mehr hinnehmen können“, erklärte IGGÖ-Präsident Ümit Vural.

Bei dem Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch waren in der vergangenen Woche 50 Menschen getötet worden.

Die FPÖ, die seit 2017 mit der konservativen ÖVP von Kanzler Sebastian Kurz eine Regierungskoalition bildet, nannte die Anzeige populistisch. Die IGGÖ wolle damit von ihren eigenen Problemen ablenken. (afp/so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion