Böhmermann legt nach: Österreich als „autoritäres Plumpsklo“ beschimpft

Epoch Times9. Mai 2019 Aktualisiert: 9. Mai 2019 13:45
Jan Böhmermann legte nach seinem umstritten TV-Auftritt im Österreichischen Rundfunk auf Twitter nach.

Jan Böhmermanns Dauer-Verbal-Attacken gehen weiter. Erst vor wenigen Tagen hat der ZDF-Moderator im Interview mit dem Österreichischen Rundfunk (ORF) die gesamte österreichische Bevölkerung als „Debile“ beschimpft.

Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache warf er vor, auf Facebook nur „volksverhetzende Scheiße“ rauszuhauen. Dann attackierte er Bundeskanzler Sebastian Kurz:

Ein 32-jähriger Bundeskanzler ist nicht normal. Ab 40 ja, da muss man aber so Macron-Kaliber haben. Aber Ihr Versicherungsvertreter mit viel Haargel … – haben Sie keinen Besseren?“

Danach spottete Böhmermann über den ORF, der ihn eingeladen hatte – der Sender werde bald zu FPÖ-TV.

Nach dem Interview erklärte der ORF sich von den „provokanten und politischen Äußerungen“ zu distanzieren. Das Statement des Senders, sich von Böhmermann zu distanzieren, wurde in den sozialen Medien kritisiert und belächelt.

Österreich ein „autoritäres Plumpsklo“

Nun legte Böhmermann auf Twitter nach und beschimpft die Alpenrepublik als „autoritäres Plumpsklo“.

„Austria was für 1 ein autoritäres plumpsklo“, schreibt der ZDF-Mann und postet dazu Screenshots von Postings, in denen eine Sammelklage gegen ihn gefordert wird.



„Untragbare Beschimpfungen gegen die Österreicher“

Vizekanzler Strache schrieb nach den Beleidigungen auf Facebook: „Böhmermann darf im ORF die Österreicher pauschal beschimpfen. Na das wird die ORF-Zwangsgebührenzahler aber sicher freuen!“.

Sein Parteikollege Harald Vilimsky schrieb: „Ich erwarte mir vom ORF-Generaldirektor eine klare Distanzierung von diesen untragbaren Beschimpfungen gegen die Österreicher.“

Böhmermann zeigt sich sozialistisch

Nach den Beschimpfungen gegen die gesamte österreichische Bevölkerung zeigte sich Böhmermann im Interview mit der Wochenzeitung „Falter“ sozialistisch.

Er kritisierte die österreichische Regierung – bestehend aus der konservativen ÖVP von Kanzler Sebastian Kurz und der rechtsgerichteten FPÖ von Vizekanzler Heinz-Christian Strache – und sagte: „Mit Rechten wird nicht geredet. Aus. Rassismus oder der Wunsch, Menschen die Gleichheit abzuerkennen, sind keine Meinung. Das ist schlicht Unrecht, das spricht Menschen die Würde ab.“ (so)

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