Nach grünem Licht von May rät Außenminister Hunt zu Vorsicht bei Huawei-Beteiligung am 5G-Netz

Epoch Times29. April 2019 Aktualisiert: 1. Mai 2019 9:25

Der britische Außenminister Jeremy Hunt hat zu Vorsicht bei einer Beteiligung des umstrittenen chinesischen Technologiekonzerns Huawei am 5G-Netzausbau im Vereinigten Königreich geraten.

Chinesischer Staat kontrolliert chinesische Unternehmen

Im Umgang mit chinesischen Konzernen sei ein gewisses „Maß an Vorsicht“ richtig, weil der chinesische Staat ein gewisses „Maß an Kontrolle“ über diese Unternehmen ausüben könne, sagte Hunt dem „Daily Telegraph“ vom Montag.

May gab grünes Licht

Premierministerin Theresa May hatte Medienberichten zufolge vergangene Woche grünes Licht für eine Beteiligung von Huawei am 5G-Netzausbau in Großbritannien gegeben.

Huawei darf sich demnach am Ausbau „nicht zentraler“ Infrastrukturen wie etwa Antennen beteiligen. Den Berichten zufolge fiel die Entscheidung, obwohl mehrere Minister Bedenken äußerten, darunter auch Hunt.

Gefahr für Cybersicherheit

Huawei ist einer der weltweit führenden Netzwerkausrüster, unter anderem für den Aufbau von 5G-Mobilfunknetzen. Vor allem auf Betreiben der USA stuften allerdings mehrere Länder Huawei zuletzt als potenzielle Gefahr für die Cybersicherheit ein.

Kontroverse Diskussion in Deutschland

Auch in Deutschland wird über eine mögliche Beteiligung des chinesischen Unternehmens am Ausbau des 5G-Netze diskutiert.

Huawei selbst verweist immer wieder auf seine Unabhängigkeit vom chinesischen Staat. Den USA wirft das Unternehmen vor, 5G-Technik als eine „strategische Waffe“ zu sehen. (afp)

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