Bus-Terror in Italien: „Niemand kommt hier lebend raus!“ – 51 Kinder in Lebensgefahr gebracht

Von 20. März 2019 Aktualisiert: 21. März 2019 12:42
Weil der aus dem Senegal stammende Franzose mit der italienischen Asylpolitik nicht einverstanden war, brannte er kurzerhand den ihm anvertrauten Bus mit 51 Schülern an Bord an.

Mittwoch, 20. März, bei Mailand: Eigentlich hätte der Mann, ein Franzose mit senegalesischen Wurzeln, mit dem Bus  nach einem Ausflug zu einer Sportanlage die 51 Schüler an Bord wieder in die Schule zurück bringen sollen. Doch plötzlich änderte Ousseynou Sy (47) die Route:

Schluss mit den Toten im Mittelmeer!“

Das soll der Mann immer wieder gerufen haben, als er die Kinder mit einem Messer bedrohte und sagte, dass er zum Mailänder Flughafen Linate wolle, berichtet die „Krone“.

Einige der geschockten Kinder informierten ihre Eltern per Handy, die dann die Polizei alarmierten. Bald schon blockierten Fahrzeuge der Carabinieri die Weiterfahrt des Busses, der gegen eine Leitplanke stieß.

Daraufhin schüttete der Busfahrer Benzin in den Bus und setzte ihn in Brand. Glücklicherweise konnte die Polizei die Kinder und ihre zwei Lehrer rechtzeitig aus dem brennenden Bus herausbringen, bevor dieser völlig ausbrannte. Augenzeugen des Geschehens posteten Videos, auf denen zusehen war, wie Schüler schreiend auf der stark befahrenen Straße herumliefen. Einige der Kinder erlitten Rauchvergiftungen. Der terroristische Busfahrer wurde verhaftet.

Ousseynou Sy drohte: „Niemand kommt lebend hier raus!“

Wie das Innenministerium mitteilte, soll der Busfahrer zuvor bereits wegen sexueller Gewalt und Trunkenheit am Steuer polizeilich bekannt gewesen sein.

Italiens Innenminister Matteo Salvini fragte dazu auf Twitter: „Warum lenkt so eine Person einen Schulbus?“

Im Video: „Ich hatte Angst zu sterben“

Der Innenminister postete zudem ein Interview mit einem der Schüler und schilderte: „Ousseynou Sy band sie zusammen und bedrohte sie mit dem Ruf: ‚Niemand kommt lebend hier raus!‘ (…)“ und dass es in einem Massaker hätte enden können. Es sei ein Wunder gewesen, dass alle 51 Jungen gerettet wurden. „Hören Sie sich die Geschichte dieses kleinen Helden an!“, forderte Salvini die User auf.

Attilio Fontana, Präsident der Region Lombardei, forderte für den Terroristen eine exemplarische Strafe, so die „Krone“.

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