„Sie können nicht ihr Leben lang bleiben“: Dänemark bringt abgelehnte und kriminelle Asylbewerber auf Insel unter

Epoch Times1. Dezember 2018 Aktualisiert: 1. Dezember 2018 20:42
Dänemark verschärft seine Gangart gegen abgelehnte und kriminelle Asylbewerber. Die Migranten sollen künftig auf einer Ostseeinsel untergebracht werden.

Dänemark verschärft seine Gangart gegen Asylbewerber. Die Mitte-rechts-Regierung und die sie unterstützende Dänische Volkspartei einigten sich unter anderem darauf, eine Obergrenze für Familienzusammenführungen einzuführen.

Peter Skaarup, Fraktionsvorsitzender der Dänischen Volkspartei, sagte:

Jetzt sagen wir den Menschen vom ersten Tag an, dass sie nicht für den Rest ihres Lebens in Dänemark bleiben können. Sie bekommen nur vorübergehend eine Unterkunft, bis sie nach Hause zurückkehren können.“

Darüber hinaus soll ein Zentrum auf der sieben Hektar großen Insel Lindholm künftig Migranten beherbergen, die wegen Straftaten oder abgelehnter Anträge Dänemark verlassen müssen.

Finanzminister Kristian Jensen sagte: „Das ist kein Gefängnis, aber man muss nachts dort sein.“ Tagsüber sorgt eine Fähre für die Anbindung der Insel ans Festland.

Die Regierung und die Dänische Volkspartei trafen eine Haushaltsvereinbarung für 2019, in der auch die strengeren Vorschriften für abgelehnte Asylbewerber enthalten sind. Zudem wurde auch die Einführung einer Obergrenze für Familienzusammenführungen beschlossen. (dpa/so)

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