Das nächste Desaster naht: Ein Einwanderungsgesetz!

Von 26. September 2018 Aktualisiert: 26. September 2018 15:36
Sehr vieles wird von Politikern, Arbeitsverwaltung, Wirtschaftsverbänden und den Medien einfach ignoriert, es wird immer noch vom angeblichen Facharbeitermangel gefaselt, wie früher - damit eine Reservearmee von Arbeitslosen entsteht, die nun durch öffentliche Leistungen alimentiert wird? Karl Marx lässt grüßen.

Aus guten Gründen gehen unsere Mainstream-Medien nicht wirklich darauf ein, was wir mit einer anderen Zuwanderungspolitik gewinnen würden.

Sie könnten ja einmal ermitteln, welche Berufe gebraucht werden, und wie viele Angehörige dieser Berufe  in der Welt zur Verfügung stehen könnten. Es sind IT Fachleute, Kfz Fachleute und Handwerker wie Installateure usw.

Fachkräftemangel: Wo es brennt und was hilft

Aber: In den entwickelten Ländern, wo sie in nennenswerter Zahl vorhanden sind, sind diese Leute ebenso gefragt wie bei uns. Warum sollten sie nach Deutschland gehen? Was europäische Länder angeht, kann man sagen: Wer immer einreisen konnte, ist schon hier.

In den Schwellenländern gibt es solche Fachkräfte aber kaum. Hinzukommt, dass im Zuge der Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes viele Fachkräfte bald gar nicht mehr gebraucht werden, weil viele Arbeitsplätze wegfallen. Es gibt es sehr bald als Folge der Digitalisierung keinen Überfluss an Arbeitsplätzen, sondern einen Mangel.

Ist es den Medien denn wirklich entgangen, dass die Telekom 10.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbaut, IT-Arbeitsplätze in T-Systems?

Ist es ihnen entgangen, dass es in erheblichem Umfang Stellenkürzungen bei Opel geben wird?

Es gibt auch bald einen erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen aufgrund der Umstellung auf Elektroautos. Die deutsche Automobilindustrie hat praktisch kein Know-how im Vergleich zu den Chinesen mit Ihren ausgiebigen Produktionserfahrungen. Diese werden mit brauchbarer Technik die Kostenführerschaft erringen. Da die deutsche Automobilindustrie viele Händler aussortiert hat, werden Chinesen sie mit Kusshand übernehmen.

Die deutschen Autofirmen werden große Marktanteile verlieren. Das kostet Arbeitsplätze. Besonders viele Arbeitsplätze kostet aber der Umstand, dass für die Fertigung von konventionellen Kfz nur ein Bruchteil der Arbeitskräfte gebraucht wird, man spricht von einem Siebtel, schließlich hat ein Elektromotor nur 400 bewegliche Teile, ein Verbrennungsmotor über 1500.

Deutsche Autofirmen können weder Elektromotoren bauen noch moderne Akkumulatoren. Auch wenn jetzt viel Geld dafür ausgegeben wird, know how nachzurüsten, der Vorsprung von Chinesen, Japaner und Südkoreanern ist kaum noch einzuholen. Und viele Zulieferer von Motorteilen und Getrieben werden in die Knie gehen, und die Arbeitsplätze mit ihnen.

Das gilt auch für viele Kfz – Reparaturwerkstätten Elektrofahrzeuge sind viel weniger reparaturanfällig. Außerdem wird durch Assistenzsysteme und mittelfristig autonomes Fahren die Zahl der Unfälle drastisch abnehmen.

Da gibt es dann nichts mehr zu reparieren, nichts mehr zu tun für Reparaturwerkstätten und Lackierereien.

Das hat natürlich auch Konsequenzen für die Kfz-Versicherungen. Zum einen sinken aufgrund der geringeren Unfallzahlen die Kosten und damit die Prämien. Zum anderen wird man aber beim autonomen Fahren umstellen müssen auf eine „No fault“-Versicherung, bei der es nicht auf Fehler und Verschulden ankommt. Der Hergang spielt dann keine Rolle mehr.

Das führt auch zur Arbeitsplatzverlusten bei Anwälten und Ihren Mitarbeitern bei den Gerichten und bei den Gutachtern, und natürlich auch in einer zweiten Ebenen bei den Versicherern und ihre Schadensregulieren. Schäden werden weitgehend durch entsprechende IT-Software reguliert.

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Dazu kommen Einflüsse aus den USA, vor allem die Importrestriktionen, die deutsche Produkte, auch und besonders Kraftfahrzeuge, teurer machen und damit weniger wettbewerbsfähig.

Die massiven Steuererleichterungen Trumps werden überdies dazu führen, dass Arbeitsplätze aus Deutschland in die USA verlegt werden. Haben Sie mal Überlegungen angestellt, wie viele das sein werden? Oder wird es einfach ignoriert?

Auch der Brexit wird einen gewaltigen Einfluss haben, deutsche Produkte werden in England ohne Zollerleichterungen nicht mehr so gut verkäuflich sein, weil dann der Wettbewerbsdruck aus Fernost viel stärker wird.

Woran anscheinend noch keiner denkt:

Viele EU-Ausländer, die bisher in Großbritannien arbeiten – man spricht allein von 800.000 Polen  – können das mittelfristig nicht mehr tun. Viele werden zurückkehren, aber nicht in ihr Heimatland, sondern nach Deutschland,und viele werden neuerdings nicht mehr nach Großbritannien gehen, sondern hierher kommen. Das führt zu einem weiteren Druck auf dem Arbeitsmarkt

Das alles aber wird von Politikern, Arbeitsverwaltung, Wirtschaftsverbänden und den Medien einfach ignoriert, es wird immer noch vom angeblichen Facharbeitermangel gefaselt, wie früher – damit eine Reservearmee von Arbeitslosen entsteht, die nun durch öffentliche Leistungen alimentiert wird? Karl Marx lässt grüßen.

Ein Zuwanderungsgesetz ist zudem zutiefst unmoralisch und völlig verantwortungslos gegenüber den Herkunftsländern.

Die gleichen moralindurchtränkten Leute, die das America first von Trump kritisieren, vertreten ungeniert eine Germany-first-Einwanderungspolitik.

Schon die SPD-regierte Arbeitsverwaltung fuhr seit langem ungeniert eine „Bleib“- Kampagne, um hier Studierende, auch aus Entwicklungsländern, zum Bleiben zu bewegen.

Ein Einwanderungsgesetz führt dazu, dass die fachlichen Eliten, nicht nur die Intellektuellen, sondern auch sonst Qualifizierte und Facharbeiter das Herkunftsland in noch schlechteren Zustand zurücklassen.

Wer soll dann die Wasserleitungen, die Stromleitungen instand halten? Die Fahrräder reparieren? Die Menschen gesundheitlich versorgen? Wer soll in der Industrie, in der Landwirtschaft, im Dienstleistungsbereich bei Banken und Versicherungen arbeiten?

Jedes Einwanderungsgesetz ist heute letztlich Imperialismus und Kolonialismus 4.0, es beutet schamlos das human capital der Länder aus.

Es verschlechtert die Situation in den Ländern dramatisch, so dass die anderen Menschen dort auch nichts anderes tun können, als ebenfalls das Land als „Wirtschaftsflüchtlinge“ zu verlassen. Dies aber illegal, auf gefährlichen Wegen.

Die Behauptung, man wolle Fluchtursachen bekämpfen, ist da nachgerade zynisch.

Es hilft auch nichts, wenn die Herkunftsländer finanziell entschädigt werden. Das schlägt ja bekanntlich Nida-Rümelin vor. Das Geld landet mit Sicherheit in den Taschen der skrupellosen Eliten, vor allem in Afrika, und hilft der Bevölkerung überhaupt nicht. Und aufgrund der ungebremsten extremen Bevölkerungsentwicklung in den meisten Ländern ist auch überhaupt nicht damit zu rechnen, dass die Bildungssysteme auch nur annähernd mithalten können.

Ein Einwanderungsgesetz löst gar keine Probleme, es verschlimmert sie. Diejenigen, die von uns aufgenommen werden, kommen legal und alle anderen versuchen es weiter illegal.

Man kann den Mainstream-Medien den Vorwurf nicht ersparen, dass sie auf die aufgezeigten Probleme gar nicht gesamthaft eingehen, obwohl sie auf der Hand liegen.

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