Der Brexit bedeutet ein „Ende der Freizügigkeit“: May konkretisiert Vorschläge zur Eindämmung der Einwanderung

Epoch Times18. Mai 2017 Aktualisiert: 18. Mai 2017 11:34
Zwischen Oktober 2015 und September 2016 kamen laut den offiziellen Statistiken 596.000 Einwanderer nach Großbritannien, darunter 257.000 Menschen aus Nicht-EU-Staaten. Die britische Premierministerin Theresa May will die Zuwanderung nun eindämmen.

Die britische Premierministerin Theresa May wird im Laufe des Tages nach Informationen der Rundfunkgesellschaft BBC ihre Vorschläge zur Eindämmung der Einwanderung präzisieren.

Dabei werde May unterschiedliche Maßnahmen für die Einwanderung aus EU-Staaten und aus Nicht-EU-Staaten vorschlagen, hieß es in einem BBC-Bericht am Donnerstag. Für die Zeit nach dem Brexit laufe das auf ein „Ende der Freizügigkeit“ hinaus.

Für Arbeitskräfte, die aus Nicht-EU-Staaten kommen, werde May eine Erhöhung der Sonderabgaben vorschlagen, die derzeit für Kleinunternehmen bei umgerechnet 420 Euro im Jahr liegen und für größere Unternehmen bei 1160 Euro. Darüber hinaus sollen zugewanderte Arbeitskräfte höhere Zuzahlungen für die Inanspruchnahme des Gesundheitssystems leisten. Mit den zusätzlichen Einnahmen sollen die Ausbildungsprogramme für britische Staatsbürger ausgebaut werden.

Zwischen Oktober 2015 und September 2016 kamen laut den offiziellen Statistiken 596.000 Einwanderer nach Großbritannien, darunter 257.000 Menschen aus Nicht-EU-Staaten. (afp)

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