Das Schiff "Alan Kurdi".Foto: Fabian Heinz/Sea-eye.org/AP/Archiv/dpa

Deutsches NGO-Schiff „Alan Kurdi“ sucht Hafen für 69 Migranten

Epoch Times2. Dezember 2019 Aktualisiert: 2. Dezember 2019 16:17
Deutsche NGOs unterstützen weiterhin das Geschäft der Schlepperbanden, indem sie deren Kunden aus dem Mittelmeer abholen. Aktuell sucht die "Alan Kurdi" wieder einen Hafen in dem sie 69 Menschen absetzen kann.

Das deutsche NGO-Schiff „Alan Kurdi“ sucht einen Hafen für 69 Migranten, die in der vergangenen Woche vor der libyschen Küste aufgenommen wurden. Von den ursprünglich 84 Personen seien inzwischen 15 nach Italien gebracht worden, sagte der Sprecher der Organisation Sea-Eye, Julian Pahlke, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Für zehn weitere Personen, die als medizinische Notfälle eingestuft worden seien, habe die Organisation in Italien um eine Aufnahme angefragt.

Die „Alan Kurdi“ befand sich am Montag in der maltesischen Koordinierungszone für Rettungseinsätze. Die maltesische Rettungsleitstelle sei aber für die Einsatzleitung von Sea-Eye telefonisch nicht erreichbar, kritisierte die Organisation. Deshalb habe sich die „Alan Kurdi“ Richtung Italien in Bewegung gesetzt. „Wir sind entsetzt über die Verantwortungslosigkeit europäischer Seenotleitstellen“, sagte Pahlke. Die Leitstellen unterliefen ihre „Pflicht, die Rettung zu koordinieren und uns einen sicheren Hafen zuzuweisen“.

Die „Alan Kurdi“ ist seit Sommer 2018 im Einsatz und nahm nach Angaben von Sea-Eye bisher mehr als 400 Migranten aus dem Mittelmeer auf. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion