EU-Kommission begrüßt Entwicklung: Drei Millionen weitere Flüchtlinge bis 2017

Epoch Times5. November 2015 Aktualisiert: 5. November 2015 16:54
Für die EU-Kommission ist die Flüchtlingswelle gen Europa eine Bereicherung. Da die Neuankömmlinge potenzielle Arbeitskräfte seien. Durch die Zuwanderung wird auch mit einem Wirtschaftswachstum gerechnet.

Die EU-Kommission bewertet den Flüchtlingsandrang in Europa als eine wirtschaftliche Bereicherung. Bis 2017 würden noch weitere drei Millionen Flüchtlingen in Europa ankommen, erklärte die Kommission am Donnerstag in ihrem Wirtschaftsausblick für die Jahre 2015 bis 2017, berichten die Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici meint, die Masseneinwanderung habe eine "schwache, aber positive" Wirkung auf das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union.

Europaweit rechnet Brüssel mit einer Millionen Flüchtlinge bis Ende 2015. 1,5 Millionen Migranten sollen im Jahr 2016 in die EU kommen und eine halbe Million in 2017.

Das Unterscheidet sich von den Zahlen der UNO. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass allein in den kommenden vier Monaten 600.000 weitere Flüchtlinge über die Türkei nach Europa einreisen werden, so "DWN". 

Nach Berechnungen der EU-Kommission werden die Flüchtlinge der deutschen Konjunktur zu Gute kommen. Obwohl es kurzfristig zu höheren Ausgaben komme, würden sich die Einwanderer als neue Arbeitskräfte auf Dauer rentieren.   

Auch wenn die Arbeiter nicht die gleichen Qualifikationen mitbrächten wie die heimische Bevölkerung, sollte es trotzdem einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 0,5 Prozent im Jahr 2020 geben.

Zu diesem Schluss kommen Politiker in Brüssel, da Flüchtlinge potenzielle Arbeitskräfte und somit auch Steuerzahler seien und dies für Europa eine finanzielle Bereicherung darstelle. Auch wenn die Integration vorab Kosten verursache.

Wie viele Flüchtlinge bis Jahresende tatsächlich nach Deutschland einwandern weiß niemand genau. Die Schätzungen liegen zwischen 700.000 und 1,5 Millionen. Im kommenden Jahr rechnen einige EU-Experten, laut "DWN", mit 530.000 weiteren Flüchtlingen in der EU und in 2017 mit 255.000. Auch diese Zahlen unterscheiden sich von den Berechnungen der EU-Kommission und die der UNO. (so) 

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