Vizepräsident der EU-Kommission Frans TimmermansFoto: JOHN THYS/Getty Images

EU-Kommission-Vize fordert: Homogene Kulturen abschaffen – Vermischte Kulturen weltweit

Epoch Times6. Mai 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 4:47
Der Vizepräsident der EU-Kommission ist sicher: In Zukunft wird es keine homogenen Kulturen mehr geben. Das Schicksal der Menschheit sei eine vermischte Superkultur.

Der Vizepräsident der EU-Kommission Frans Timmermans ist ein Verfechter einer multikulturellen Gesellschaft in Europa und weltweit. Der Niederländer ist sicher, dass die Zukunft der Menschheit nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen beruhen werde sondern auf einer vermischten Superkultur.

In Europa habe es immer Migrantion und vermischte Kulturen gegeben. Europäische Werte würden bedeuten, dass man multikulturelle Diversität zu akzeptieren habe. In einigen Teilen Europas betrachte man die multikulturelle Entwicklung als eine Gefahr. Aber, so Timmermans, Diversität sei das Schicksal der Menschheit. Man müsse die Schwierigkeiten überwinden, sonst könne Europa kein sicherer Platz ohne Krieg bleiben.

Man könne auch nicht auf eine homogene Gesellschaft aus der Vergangenheit zeigen, "die nie existiert hat" und deshalb könne man dies auch nicht für die Zukunft diktieren. Europäische Kultur und europäisches Erbe seien lediglich soziale Konstrukte und jeder, der etwas anderes behaupte, sei engstirnig, sagte der europäische Politiker in einer Rede beim EU Fundamental Rights Colloquium in 2015.

https://youtube.com/watch?v=N14U5ZE-N2w

Timmermans sprach sich dafür aus, dass in keinem Land und selbst in "den entferntesten Plätzen des Planeten" homogene Gesellschaften bestehen bleiben. Die Kulturen sollten weltweit vermischt werden. Um dieses Ziel möglichst bald zu erreichen forderte er die Mitglieder des EU-Parlaments dazu auf ihre Anstrengungen zu intensivieren. (so)   


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