Explosive Mischung im „Dschungel“: Gewaltbereite Migranten, linke Extremisten und IS-Anhänger, dazwischen Familien

Epoch Times18. November 2015 Aktualisiert: 18. November 2015 18:22
Im illegalen Flüchtlingscamp "Dschungel" im französischen Calais ist die Lage nach den Paris-Attentaten dramatisch angespannt. Die französische Polizei geht kein Risiko ein. In der Tat ist das illegale Flüchtlingscamp für Frankreich ein großes Problem, weshalb die Regierung versuchte, vor den Regionalwahlen Anfang Dezember die Lage unter Kontrolle zu bekommen.

Es gibt derzeit Unruhen und Proteste wegen der schlechten Lebensbedingungen. Eine solche Demonstration von Familien wurde jetzt von der Polizei abgebrochen. Dann mischten sich auch noch nicht beteiligte Lagerinsassen ein und warfen Steine auf die Polizei, worauf die Situation eskalierte. 

Bereits wenige Stunden nach den Anschlägen brannte ein Teil des Lagers ab. Über die Ursache des Feuers herrscht Unklarheit. Ebenfalls unklar ist, ob das Feuer eine Verbindung zu den Attentaten hatte. Der Vizebürgermeister von Calais dementierte entsprechende Gerüchte: "Dies sind zwei unterschiedliche Dinge und das Feuer hat nichts mit den heutigen Anschlägen in Paris zu tun." 

Die Lage im "Dschungel" wird zunehmend angespannter

Bisher konnten die rund 6.000 Bewohner ungehindert ein- und ausgehen. Die Lebensbedingungen hier sind miserabel. Es herrschen dramatische Zustände. Schleuserbanden drangsalieren die Migranten, Gewalttaten und Diebstahl gehören zum Alltag, hinzu kommen verheerende hygienische Bedingungen. 

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Linksextreme Gruppen die Bewohner in Straßenkampf und Guerillataktiken schulen würden. Diese Straßenschlachten fordern oftmals viele Verletzte, auch unter den Polizisten. Ein Polizeigewerkschaftsvertreter zeigt sich besorgt:  "Wir sind beunruhigt, wenn es einmal eine Revolte im Lager gibt, wird das der Wahnsinn". 

Kurden, Jesiden und Christen verlassen den "Dschungel"

Viele Migranten haben den "Dschungel" bereits verlassen, weil sie sich vor dort eingezogenen IS-Kämpfern und Extremisten fürchten: "Ich habe Angst, denn im Dschungel gibt es Extremisten – Leute, die in Syrien und im Irak für den IS gekämpft haben und nun davon gelaufen sind" so ein jesidischer Iraker zu RT. Deshalb sei es ihm dort zu gefährlich. Er habe sich in ein anderes Lager mit geschätzten 1.500 Menschen einquartiert – die meisten von ihnen seien irakische Kurden die vor dem IS geflohen seien. Dieses Lager ist in Dunkerque/Dünkirchen [Video ab 1:05]. (sm)

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