„Festung um Europa“ gefordert – Österreichs Innenministerin besucht Grenze Spielfeld

Epoch Times24. Oktober 2015 Aktualisiert: 24. Oktober 2015 7:13
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner besucht Grenze in Spielfeld und findet klare Worte. In Slowenien warten 12.600 Migranten, 60.000 werden in den nächsten Tagen insgesamt erwartet.

Der österreichisch-slowenische Grenzübergang Spielfeld steht vor großen Problemen: Die 1.000 Anwohner haben Panik: "Was auf uns zukommt, ist nicht mehr zu bewältigen und unsere Grenzen sind völlig ungesichert." Verzweifelt fordern sie die Ortssperrung durch die Feuerwehr, eine völlig sinn- und nutzlose Aktion, denn Tausende werden kommen. "Wir werden völlig überrannt", klagen die Menschen. In Slowenien warten 12.600 Migranten, auf dem Weg nach Deutschland. Die Sicherheitskräfte haben Alarmstufe Rot. Ein kleiner Trupp von 900 Polizisten und Soldaten versucht die Lage im Griff zu behalten, meldete die österreichische Kronenzeitung.

"Wir müssen um Europa eine Festung bauen"

"Wichtig ist es vor allem, dass wir aus Europa eine Festung bauen.": Innenministerin Johanna Mikl-Leitner beim heutigen Grenzbesuch in Spielfeld.

Posted by Zeit im Bild on Donnerstag, 22. Oktober 2015

Auf Grund der ernsten Situation kam die österreichische Innenministerin nach Spielfeld: "Wenn es nicht gelingt, die europäischen Außengrenzen zu sichern, werden wir der Lage nicht mehr Herr. Wir müssen um Europa eine Festung bauen." Dies bedeutet keinen ungehinderten Zugang mehr über die EU-Außengrenzen. Migranten müssten über "Hotsports" verteilt werden, zahlenmäßig ginge es um etwa 60.000 Menschen, die Hilfe bräuchten. Auch der steirische Landeshauptmann Schützenhöfer sagt: "Die Situation ist mittlerweile unannehmbar." (sm)

Auf dem Weg nach Spielfeld, Österreich:
Slowenische Polizei eskortiert die Migranten durch das Land

https://youtube.com/watch?v=TaZJkKQhBjM

Mehr zur Lage in Spielfeld:

Unkontrolliert nach Deutschland: Migranten brechen vor Registrierung in Österreich aus

Landeshauptmann: Österreichs Grenze zu Slowenien nicht mehr zu sichern

Migrantensturm erwartet: Österreich schickt Soldaten zur Süd-Grenze

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN