FPÖ-Chef Strache steht kritischem Musiker Xavier Naidoo bei: „Meinungsfreiheit – Freiheit der Kunst – Der Kunst ihre Freiheit!“

Von 8. Mai 2017 Aktualisiert: 8. Mai 2017 19:54
Nach viel Kritik an Xavier Naidoo und seiner Band im Zusammenhang mit dem Song "Marionetten", gibt es nun auch Unterstützung. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite unter dem Kommentar "Zum Thema: Meinungsfreiheit - Freiheit der Kunst - Der Kunst ihre Freiheit!" ein Bild-Zitat des medial gebashten Musikers, der da sagte: "Wenn es eine Demokratie nicht aushält, dass ein kleiner Sänger aus Mannheim sein Maul aufmacht, dann ist die Demokratie auch nichts wert."

Am 21. April erschien das neue Album der „Söhne Mannheims“ und prompt bricht ein Skandal los über den Text eines der Lieder.

„Marionetten“ heißt der Song, in dem Xavier Naidoo und Kollegen in Andeutungen korrupte Politiker kritisieren, ohne jedoch Namen zu nennen. Sowohl Wahrheitsverdrehung durch die Medien als auch pädophile Machenschaften hinter den Kulissen der Macht werden angeprangert.

EPOCH TIMES veröffentlichte den Text im Sinne der Informations- und Meinungsvielfalt.

Kritik und Unterstützung

„Wir erwarten allerdings auch eine Erklärung der Söhne Mannheims zu den anti-staatlichen Aussagen in den Songtexten“, sagte Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD). Das liegt auch im Sinne des Musikers und seiner Band, wie der „Mannheimer Morgen“ schreibt:

Eine Klärung ist den Künstlern aufgrund ihrer Identifikation mit Mannheim, und auch weil sie die von der Stadt vertretenen Werte der Toleranz, Offenheit und Demokratie teilen, wichtig.“

(Söhne Mannheims)

Unterstützung kam indes aus dem Nachbarland Österreich. Der dortige FPÖ-Bundesvorsitzende Heinz-Christian Strache postete auf Facebook ein Zitat von Naidoo und kommentierte:

Zum Thema: Meinungsfreiheit – Freiheit der Kunst – Der Kunst ihre Freiheit!“

(HC Strache, Bundesvorsitzender FPÖ)

Radio „Bremen Vier“ stoppte die Zusammenarbeit mit dem kritischen Musiker Naidoo, da der Song sogenannte „Verschwörungstheorien“ befeuere, zur Selbstjustiz aufrufe und „im Kern die Unabhängigkeit demokratisch gewählter Parlamente“ verneine.

 

In den letzten Tagen musste Xavier Naidoo einiges ertragen: Der öffentlich-rechtliche Schmäh-Satiriker Jan Böhmermann verfasste gar eine neue Hymne namens „Hurensöhne Mannheims“. Seit seinem sogenannten Schmäh-Gedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan wird Böhmermann von der elitären Medienlandschaft als Speerspitze der Meinungsfreiheit verkauft.

Dergleichen wurde von Böhmermann, der ja fast eine Staatskrise mit seinem durchaus als abartig und boshaft bezeichenbaren Werk auslöste, nicht bekannt. Soviel zur viel besprochenen Meinungsfreiheit.

Und was sagte der „Geschmähte“ Musiker zu Böhmermanns gebührenfinanziertem Werk?

https://www.youtube.com/watch?v=hJd8E_cujk8

Siehe auch:

Xavier Naidoo „Marionetten“: Der Text seines neuen Aufreger-Songs

Xavier Naidoo: Radiosender stoppt Zusammenarbeit wegen Skandal-Song

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