Für eine Legalisierung von Vergewaltigungen: „Roosh V“ plante internationalen Aktionstag

Epoch Times4. Februar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 16:24
Der Sexist "Roosh V" rief zu einem weltweiten Aktionstag für Männer auf. Das Ziel: Vergewaltigungen auf Privatgrund zu legalisieren. Damit stieß der US-Aktivist auf großen Widerstand...

Für weltweite Empörung sorgt der US-Aktivist Daryush "Roosh V" Valizadeh mit seiner Forderung, Vergewaltigungen zu legalisieren. Valizadeh bezeichnet sich selbst als US-Aktivist, Antifeminist und Pick-Up-Artist. Er und seine Anhänger fordern, Vergewaltigungen auf Privatgrund zu legalisieren.

Am 6. Februar sollten sich weltweit Männer zur "offenen Diskussionsrunde" treffen. Es soll eine "neomaskuline" Gemeinschaft entstehen. In Städten wie in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Aachen, Nürnberg, Würzburg oder München sollten die Versammlungen im Privaten stattfinden, meist in unscheinbaren Cafés oder auf öffentlichen Plätzen mit Denkmälern, berichtet "n24".

Der Frauenfeind meint, dass die westliche Gesellschaft unter einer "Vergewaltigungshysterie" leide, in der Männer automatisch als kriminell gelten. Auf seiner Webseite schreibt der 36-jährige: "Männer werden wie Kriminelle behandelt. Frauen wie Kinder".

Im Netz stieß Valizadeh mit seinem Aufruf auf großen Widerstand. Unter dem Hashtag #makerapelegal äußerten sich viele völlig fassungslos über die Aktion. Mehrere Petitionen auf der Plattform Change.org forderten ein Verbot der Zusammenkünfte.

Deshalb musste er den Aktionstag letztendlich auch absagen. "Ich kann nicht länger für die Sicherheit oder Privatsphäre der Männer garantieren, die sich am 6. Februar treffen wollen," schreibt Valizadeh. Trotzdem könnten sich seine Anhänger im Privaten treffen. Die veröffentlichte Teilnehmerliste stellte der Sexist nun offline. 

Auch die Leiterin von Innocence in Danger e.V. zeigt sich fassungslos über sein frauenfeindliches Weltbild. Die Tatsache, dass er jetzt einen internationalen Aktionstag organisieren will, sei "extrem gefährlich", sagt sie, berichtet "n24" weiter. "Er ruft nicht direkt zur Vergewaltigung auf, er will die Straftat selbst unter bestimmten Bedingungen legalisieren. Was von vielen Männern falsch verstanden werden kann", so Weiler. Dies sei ein indirekter Aufruf zur Vergewaltigung. Doch juristisch mache sich Valizadeh damit trotzdem nicht angreifbar. (so) 

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