In Mehmets Österreich gibt es eine Moschee aber keine Kirche – Schulbuch verärgert Eltern und die FPÖ

Epoch Times2. April 2017 Aktualisiert: 2. April 2017 9:03
Ein Schulbuch für Volksschüler in Wien verärgert viele Eltern und die FPÖ. In dem Buch gibt es die Frage: "Wie kommt Mehmet in die Schule?" Auf einer Zeichnung sieht man, dass Mehmets Weg an einem Kino, einem Krankenhaus und einer Moschee vorbeiführt...

In Wien sorgt das Schulbuch „Lesen mit Sinn“ für großen Wirbel. Das Problem an dem Unterrichtswerk für Volksschüler ist: Darin gibt es nur eine Moschee, aber keine Kirche.

Wie die „Kronen-Zeitung“ berichtet zeigen sich viele Eltern sowie die FPÖ empört über das Lernmaterial, dass an einer Wiener Volksschule und an anderen Lehranstalten angeboten wird, und üben heftige Kritik.

„Wie kommt Mehmet in die Schule?“, heißt eine Frage in dem Buch. Die Schüler können den Weg des anscheinend muslimischen Kindes nachzeichnen. Was viele Eltern verwundert: Das Stadtbild zeigt nur eine Moschee aber keine Kirche.

Der Zeitung zufolge werten viele – das offenbar stark islamisch geprägte Schulbuch – als Beispiel wenig gelungener Integration.

Österreichs Bildungsministerium entscheidet: Keine Kirche

Der Wiener Stadtschulrat sagte der „Krone“, dass das Bildungsministerium für die Schulbücher verantwortlich sei und eine Schulbuchkommission über die Werke berate. Offenbar sah das österreichische Bildungsministerium keinen Grund, auch eine Kirche in das Bild zu integrieren.

Die FPÖ zeigt sich verärgert: „Kindern wird mit solchen Zeichnungen eindeutig suggeriert, dass Moscheen unser Stadtbild pflegen, nicht Kirchen. Wenn man so etwas unter Integration versteht, ist es kein Wunder, dass sie nicht funktioniert. Das Ministerium ist gefordert,“ sagt Wiens Vizebürgermeister, Johann Gudenus von der FPÖ der „Kronen-Zeitung“. (so)

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