Innenministerin in Portugal tritt nach Waldbränden zurück

Angesichts wachsender Kritik nach den verheerenden Waldbränden in Portugal ist die portugiesische Innenministerin Constança Urbano de Sousa zurückgetreten. Kritiker werfen der Regierung vor, nicht genug zur Verhinderung von Waldbränden getan zu haben.
Titelbild
Waldbrand in Portugal.Foto: PATRICIA DE MELO MOREIRA/AFP/Getty Images
Epoch Times18. Oktober 2017

Angesichts wachsender Kritik nach den verheerenden Waldbränden in Portugal ist die portugiesische Innenministerin Constança Urbano de Sousa zurückgetreten.

Regierungschef Antonio Costa habe den Rücktritt angenommen, erklärte ein Regierungssprecher am Mittwoch. Kritiker werfen der Regierung in Lissabon vor, nicht genug zur Verhinderung von Waldbränden getan zu haben.

Am Sonntag und Montag waren in Portugal 41 Menschen bei Waldbränden ums Leben gekommen. Bei einem riesigen Waldbrand im Juni waren 64 Menschen gestorben. Kritiker bemängelten, die Regierung sei danach untätig gewesen.

Regierungschef Costa kündigte inzwischen „grundlegende Reformen“ in der Forstwirtschaft und der Brandbekämpfung an. Er forderte das Parlament auf, in einer Vertrauensabstimmung über das Schicksal seiner Regierung zu entscheiden. (afp)



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