Innsbruck: Kriminelle Nafri-Szene in Notschlafstellen der Stadt – FPÖ Tirol kritisiert Verdrängung der Obdachlosen

Von 1. März 2017 Aktualisiert: 1. März 2017 17:53
Offenbar öffnete die Innsbrucker Stadtregierung für die nordafrikanische Kriminellen-Szene die Tore der Notschlafstellen der Stadt - zum Leidwesen der lokalen Obdachlosen, findet FPÖ-Gemeinderat Rudi Federspiel.

Der FPÖ-Vorsitzende von Innsbruck und stellvertretende Tiroler Landesparteiobmann, Rudi Federspiel (67),

Es kann nicht länger sein, dass Angehörige der kriminellen Nordafrikanerszene in Notschlafstellen der Stadt und der TSD beherbergt werden.“

(Rudi Federspiel, FPÖ)

Zudem sei es ein massives Sicherheitsrisiko, „wenn kriminelle Nordafrikaner in Einrichtungen beherbergt werden“, so der Innsbrucker Gemeinderat.

Messer-Attacke zwischen Marokkanern

Am 23. Februar berichtete der „ORF Tirol“ von einer Messer-Attacke in einer Innsbrucker Notschlafstelle. Dort hatte ein Marokkaner einen 22-jährigen Landsmann mit dem Messer angegriffen und verletzt. Dieser musste in eine Klinik eingeliefert werden.

Die ÖVP Innsbruck forderte daraufhin erneut ein Hausverbot für Kriminelle in den täglich voll belegten Notschlafstellen. Die Landesregierung hielt dem entgegen, dass es ja schon ein Hausverbot für gewalttätige Personen gebe. Auch Georg Mackner von den Tiroler Sozialen Diensten (TSD) nannte es einen absoluten Ausnahmefall. Gewalttäter würden mit einem Hausverbot belegt.

Vorwurf an Stadt- und Landesregierung

Der Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Bürgerliste „Für Innsbruck“) und der für Soziales, Integration, Jugend und Frauen zuständigen Landesrätin Christine Baur (Grüne) unterstellte Rudi Federspiel, den Ernst der Lage seit längerer Zeit nicht erkannt zu haben und kein Mitgefühl für die notleidende heimische Bevölkerung zu zeigen, berichtet „Unser Tirol 24“.

Die Tiroler Hauptstadt Innsbruck (130.000 Einwohner)  wird seit der Gemeinderatswahl 2012 von einer Koalition aus „Für Innsbruck“, Grünen und SPÖ regiert, das Bundesland Tirol seit den Landtagswahlen 2013 durch eine Koalition der ÖVP mit den Grünen.

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