"Ocean Viking".Foto: ALESSANDRO SERRANO/AFP/Getty Images

Italien lässt 176 Bootsmigranten von „Ocean Viking“ an Land

Epoch Times15. Oktober 2019 Aktualisiert: 15. Oktober 2019 8:14

Italien lässt 176 Bootsmigranten aus dem Mittelmeer an Bord der „Ocean Viking“ an Land. Die italienischen Behörden würden die Migranten am Hafen von Tarent von Bord gehen lassen, erklärte SOS Méditerranée, die das Schiff gemeinsam mit Ärzte ohne Grenzen betreibt, am Montagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. Das Schiff befinde sich bereits auf dem Weg.

Die „Ocean Viking“ hatte die Migranten am Wochenende im Mittelmeer aufgenommen. Am Montag rief die Besatzung die EU-Staaten auf, ihr einen Hafen zuzuweisen. SOS Méditerranée Frankreich forderte erneut einen dauerhaften Mechanismus zur Aufnahme der Migranten. „Ad-hoc-Vereinbarungen können nicht die Lösung sein.“

Die Aufnahme und Verteilung von im zentralen Mittelmeer Bootsmigranten in Europa sorgt schon seit Langem für Streit. Die Innenminister von Deutschland, Frankreich, Italien und Malta einigten sich Ende September auf einen vorläufigen Verteilungsmechanismus.

Demnach sollen Bootsmigranten künftig innerhalb von vier Wochen auf die teilnehmenden EU-Staaten verteilt werden. Dies soll eine Übergangslösung sein, bis das derzeitige Asylsystem der EU, das sogenannte Dublin-Verfahren, überarbeitet werden kann. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion