Kam „Ibiza-Video“ gerade rechtzeitig? – So beliebt sind wir! – Polizei deckt SPÖ-1. Mai-Schummel auf

Von 21. Mai 2019 Aktualisiert: 21. Mai 2019 14:21
Wahrheit und Lüge, Vertrauen und Misstrauen, Intrige und politischer Kampf - Die Republik Österreich steht von einem Tag auf den anderen vor einem Abgrund. Die Regierung wurde zerstört. Welche Kräfte dafür verantwortlich sind, wird die nahe Zukunft ans Licht bringen müssen.

In einem Umfeld in Österreich, in dem gerade von Ehrlichkeit und Betrug, Vertrauen und Misstrauen viel geredet wird, zeigt ein nüchternes Luftbild der Wiener Polizei, wie es die Sozialdemokratische Partei der Bundeshauptstadt damit hat.

Eigentlich wollte sich die Polizei vor Attacken der SPÖ angesichts der tatsächlichen „Höhe der Besucherzahl beim roten Mai-Aufmarsch am Rathausplatz“ schützen. Wie die „Krone“ berichtete, hatte die SPÖ angegeben, dass ihren Rednern unter dem Motto „Zusammen sind wir Wien. Zusammen sind wir Europa.“ 120.000 Menschen zugejubelt hätten, womit der Rekord vom Vorjahr erneut erreicht worden sei.

Rote Zahlenmagie für mehr Beliebtheit

Jedoch: Nach Angaben der Polizei sollen jedoch nur 12.000 Personen vor Ort festgestellt worden sein, wie die Landespolizeidirektion gegenüber der „Krone“ versicherte. Dies hätte eine Zählung aus dem Polizeihubschrauber ergeben.

Im Video: 1. Mai-Aufmarsch der SPÖ am Rathausplatz in Wien

Das legt zum Einen zwei Betrachtungen zu den SPÖ-Angaben von 2018 nahe: Entweder wurde auch im Vorjahr geschummelt, um die angeblich große Beliebtheit der Partei vorzutäuschen oder aber es gab zu 2019 hin einen Zusammenbruch von 108.000 Teilnehmern.

Doch wie auch immer man das betrachtet: Die Beliebtheit der SPÖ und das Vertrauen in die Sozialdemokratie scheinen in beiden Szenarien dramatisch geschrumpft zu sein.

Die „Krone“ stellte den 12.000 Teilnehmern der SPÖ-Mai-Kundgebung Aufnahmen des Polizeihubschraubers und eine andere Aufnahme gegenüber und schrieb: „Wieviel 120.000 Menschen wirklich sind, zeigt das Foto in Leicester: Genauso viele Fans jubelten 2016 dem englischen Sensationsmeister zu.“

Doch für die SPÖ zählte auch das reale und nüchterne Polizei-Foto nicht. Deren Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Andreas Schieder, fabulierte unbeeindruckt weiter: „Der Feuerlöscher ist rot, liebe Genossinnen und Genossen‘, sagte Schieder unter großem Applaus der mehr als 120.000 Menschen, die bei der Maikundgebung der SPÖ ein eindrucksvolles Zeichen der Geschlossenheit und Stärke setzten.“

Im Video: Gerald Grosz über den SPÖ-Aufmarsch und die Zahlenmagie der roten Genossen

SPÖ: Lenin-Geburtstag und PKK-Nähe?

Zu diesem 1. Mai-Aufmarsch kritisierte der nun politisch „abgeschossene“ Johann Gudenus, ehemals Klubobmann der FPÖ, die Teilnahme und offizielle Begrüßung der PKK-nahen Vereinigung „Feykom“ durch die SPÖ. Distanzierung wurde gefordert und personelle Veränderungen.

Auch erinnerte Gudenus an einen Vorfall eine Woche zuvor, als in der SPÖ der 149. Geburtstag des sowjetischen Diktators und Massenmörders Lenin gefeiert wurde.

Im Video: Johann Gudenus fordert Konsequenzen – Vom Verfassungsschutz erwähnte Gruppe bei SPÖ-Maifeier

Wie die österreichische Tageszeitung „Heute“ berichtete, wurde den Sozialdemokraten auch von der ÖVP und Bundeskanzler Kurz zum Vorwurf gemacht, dass Gruppierungen mit PKK-Nähe am Maiaufmarsch der SPÖ teilgenommen hätten. Die vorgelegten Bilder konnten später aber nicht definitiv zugeordnet werden, was Sebastian Kurz von der SPD dann einen Fake-News-Vorwurf einbrachte.

Die Debatte drohte zu eskalieren. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker legte in einer Pressemitteilung nach:

Beim 1. Mai-Aufmarsch der SPÖ marschiert die von der Europäischen Union als Terrororganisation eingestufte PKK Seite an Seite mit den SPÖ-Granden. Die Sozialistische Jugend feiert den Geburtstag von Massenmörder Lenin. Die gewaltbereite Antifa ist ebenfalls in der SPÖ tief verankert. Diese Beispiele zeigen, dass die neue SPÖ unter Parteichefin Pamela Rendi-Wagner ganz tief im Linksextremismus-Sumpf steckt“

(Christian Hafenecker, FPÖ-Generalsekretär)

Das SPÖ-Musik-Verbot

Dann gab es noch das Musik-Verbot in Graz am 1. Mai gegen Musik von Andreas Gabalier durch die dortige SPÖ. Die EPOCH TIMES berichtete: „Verbot von Gabalier-Songs auf Grazer SPÖ-Maifeier? Coverband erhebt schwere Vorwürfe“.

Viele Menschen ärgerten sich offensichtlich über das Zensurbestreben der SPÖ, wie aus diversen Medienbericht zu erfahren war, sodass sich sogar Bundeskanzler Sebastian Kurz zu einer Wortmeldung genötigt sah und „Toleranz für alle Künstler im Land“ forderte. Noch deutlicher sprach es der für klare Worte bekannte Felix Baumgartner aus, der die SPÖ gar mit einem Nilpferd verglich: „Das Wasser steht ihnen bis zum Hals und trotzdem haben sie ein großes Maul.“

Die Schlinge um den Hals der Sozialdemokraten zog sich also immer fester zu.

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Doch dann, rund eine Woche vor der EU-Wahl, tauchte das unter ominösen Umständen hergestellte und zwei Jahre zurückgehaltene „Ibiza-Video“ auf, das Vizekanzler Strache und Klubobmann Gudenus politisch komplett aushebelte und damit auch die bis dahin gut funktionierende und im Volk immer beliebter werdende und reformbereite Regierung Österreichs aus einer Koalition von ÖVP und FPÖ auf einen Schlag zerstörte.

SPÖ: Kurz schuld an Staatskrise

Da konnte sich SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Schieder freuen und rasch die rote Propaganda-Retorte spucken lassen. Denn wer war Schuld an der Staatskrise?

Nach Aussagen von Schieder Sebastian Kurz: „Sein türkis-blauer Egotrip hat das Land an den Rand einer Staatskrise geführt.“ Doch der rote „Retter“ mit seinem roten Feuerlöscher naht bereits …

Es wurde in einem polnischen Arbeiterlied von 1881 besungen und die rote Rosa Luxemburg dichtete den Text später auf Deutsch nach: „Rot ist das Tuch, das wir entrollen, klebt doch des Volkes Blut daran“ – und davon, konnten sich letztendlich zahlreiche Völker der Erde überzeugen, die von roten Ideologen diktatorisch regiert und betreut wurden: die Sowjetunion, China, Kambodscha und Vietnam, Nordkorea, der ehemalige Ostblock und die DDR. Dies alles ist Geschichte und nachzulesen – u. a. im „Schwarzbuch des Kommunismus“.

Doch bei manchen helfen sogar nüchterne Zahlen nichts mehr …

Im Video: Der SED-Propagandist in der DDR, Karl-Eduard von Schnitzler, im Volksmund „Sudel-Ede“ genannt, erklärt mit einfachen Worten, wie es funktioniert.