Kritiker: Deutsche wollen „Befreiung aus EU-Sklaverei“ – Merkels Flüchtlingspolitik Schuld am Brexit

Epoch Times1. Juli 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 17:52
Bundeskanzlerin Angela Merkel gerät mit der von ihr ausgerufenen Willkommenskultur zusehends unter Druck. Die unkontrollierte Masseneinwanderung würde Panik in Europa auslösen. Auch der Brexit sei der von Merkel betriebenen Asylpolitik zuzuschreiben, sagen Kritiker.

Wer hat Schuld am Brexit? Für den Star-Investor George Soros ist das klar: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Nach Meinung des Milliardärs hat die Willkommenspolitik der Kanzlerin nur Chaos nach Europa gebracht. Die unkontrollierte Masseneinwanderung von Menschen aus aller Herren Länder nach Europa sei Schuld am Brexit.

"Die Grenzen ihres Landes für Flüchtlinge so weit zu öffnen, war offenbar nicht gut durchdacht", kritisiert der ungarische Geschäftsmann Angela Merkel, berichtet "Focus-Online". Die nicht enden wollende Asylwelle habe Panik auf dem gesamten Kontinent entfacht.

"Der Brexit und die Flüchtlingskrise gehen miteinander Hand in Hand," fügt der 85-Jährige hinzu. 

Mit der Masseneinwanderung kommt die Angst 

Dass so viele Menschen, von denen niemand weiß wer sie sind, ohne Kontrollen nach Europa strömen, lasse die Deutschen in Angst leben, heißt es in der britischen "Daily Mail". Die Masse der Asylsuchenden habe den Alltag der in der EU lebenden Menschen völlig durcheinandergebracht. Die Bürger, die Behörden aber auch die Flüchtlinge die nach Europa kommen, hätten Angst.

Wegen der chaotischen Situation würden die Deutschen eine Befreiung aus der "EU-Sklaverei" fordern. Die Bürger würden mit dem Finger auf die Kanzlerin zeigen, die Mitschuld am Verfall der EU sei, heißt es in dem Bericht. Laut Kritikern, sei Merkel Schuld daran, dass nun auch andere Länder Brexit-ähnliche Referenda fordern.

Kritik kommt auch von Seiten der rechtsorientierten AfD. Die Partei machte die Kanzlerin öffentlich für das Chaos in Europa verantwortlich. Sie fordert einen Austritt Deutschlands aus der EU, einen "Dexit". "Merkel hat England mit ihren offenen Grenzen zum EU-Austritt getrieben", meint der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland, schreibt "Focus". Die AfD begrüßte die Entscheidung Großbritanniens die Europäische Union zu verlassen. (so) 

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