Slowakischer Premierminister Robert FicoFoto: JOHN THYS/Getty Images

Migranten-Krise: Das Ende der Europäischen Union? – Slowakischer Premier droht mit EU-Austritt

Epoch Times8. Oktober 2015 Aktualisiert: 8. Oktober 2015 10:15
Die Slowakei will sich die "dummen und gefährlichen Gedanken" der Europäischen Union nicht mehr aufzwingen lassen.

Die Jubelschreie der unkontrollierten Masseneinwanderung von Menschen aus aller Herren Länder sind verklungen. Auch in Deutschland. Immer mehr Bürger und Politiker sprechen sich gegen den Kurs der Bundeskanzlerin und der EU aus. 

Auch in anderen Ländern wächst der Widerstand. Die mittel- und osteuropäischen Staaten sperren sich vor einer Zwangsverteilung der Migranten. Die Slowakei droht sogar den Austritt aus der Europäischen Union an, sollte diese diktatorische Politik der EU nicht aufhören. 

Der slowakische Premierminister Robert Fico sagte, dass sein Land einen EU-Austritt in Erwägung ziehe, sollte die Einwanderung der "sogenannten Flüchtlinge" nicht umgehend unterbunden werden, berichtet das Magazin Contra. 

Die Slowakei könne keine verpflichtende Aufnahmequote akzeptieren. Es ist nämlich nicht abzusehen, was dies in der Praxis bedeuten würde. Fico, so das Magazin, wolle vielmehr mit humanitärer Hilfe in den Herkunftsländern unterstützen. 

Sollte Europa der Slowakei jedoch weiterhin ihre "dummen und gefährlichen Gedanken" aufzwingen wollen, dann will das Land nicht mehr Teil dieser Gemeinschaft sein. 

Auch in Ungarn ist man gegen eine unkontrollierte Masseneinwanderung. Ungarn ist eines der wenigen EU-Staaten, die sich bei der Migrantenfrage an das Schengener Abkommen und somit an die Gesetze hält. Und gerade deshalb übt die EU Druck auf das Land aus. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban fordert die Sicherung der Außengrenze und setzt Zäune und das Militär ein um dies zu gewährleisten. Brüssel drohte Budapest deshalb mit Repressionen. Auch Orban erwägt einen EU-Austritt.   

Die Migrantenkrise wird damit zu einer Zerreißprobe für die Europäischen Union. Die Kritik an den Zwangsmaßnahmen aus Brüssel wird immer lauter. (so) 



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