Moskauer Horror-Nanny war offenbar islamistisch radikalisiert

Epoch Times3. März 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 0:00
Am Montag lief die 38-jährige Babysitterin Gjultschechra B. mit dem abgetrennten Kopf eines vierjährigen Mädchens in der Hand durch Moskau, am Mittwoch wurde sie dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Die psychisch labile Frau sei von ihrem islamistischen Freund radikalisiert worden, so russische Medien.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft soll auf Mord lauten.

Die Kinderfrau hatte das vierjährige Mädchen Nastja umgebracht, ihr den Kopf abgeschnitten und ihn in einen Plastiksack gesteckt. Anschließend hatte sie die Wohnung der Familie des Opfers in Brand gesteckt. Danach fuhr sie mit dem Kopf zur U-Bahn-Station "Oktober-Feld".

Bei einer Passkontrolle durch die Polizei zog Gjultschechra B. den Kopf des Mädchens aus dem Sack und rief "Allahu Akbar" (Allah ist groß) und drohte, sich in die Luft zu sprengen, meldete die österreichische "Krone".

https://youtube.com/watch?v=ev3qGv4G8Cc

Verrückt oder eiskalte Schauspielerin?

Vor Gericht äußerte sich Frau unzusammenhängend und in gebrochenem Russisch: "Allah schickt den zweiten Propheten, um vom Frieden zu berichten, hallo alle zusammen. Ich habe Hunger, ich werde in einer Woche sterben, es ist das Ende der Welt, man hat mir verboten zu essen. Hallo alle miteinander", so die 38-Jährige.

Doch sobald die Kameraleute aus dem Gerichtssaal gingen, änderte sich das Verhalten der Kinderfrau. Ihre Antworten kamen rasch und klar, als die Richter sie befragten.

Derzeit werde untersucht, ob es Hintermänner und Komplizen der Tat gebe, so ein Ermittler. Polizisten sagten aus, dass die offenbar psychisch gestörte Frau ihnen gesagt hätte, dass sie "auf Befehl Allahs" gehandelt habe.

Wurde die Kinderfrau von ihrem islamistischen Freund radikalisiert?

Offenbar lebte die Frau in chaotischen Familienverhältnissen, wie die russische Nachrichtenseite "Lifenews" schrieb. Sie soll drei Kinder haben, die alle an verschiedenen Orten leben. Ein Sohn soll von ihrem Ex-Mann sein. An den Namen des derzeitigen Lebensgefährten soll sich die Frau erst nach einigem Überlegen erinnert haben.

Dies ging aus einem Video der Befragung der Frau hervor, welches "Lifenews" veröffentlichte. Der Nachrichtenseite werden gute Kontakte zum russischen Geheimdienst nachgesagt. Ob die Angaben der Frau der Wahrheit entsprachen, wollte "Lifenews" nicht bestätigen.

Die Moskauer Tageszeitung "Moskowskij Komsomolez" schrieb der in Usbekistan geborenen Tschetschenin Schizophrenie zu. Dabei zitierte das Blatt einen Ermittler: "Das haben hier alle gewusst."

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti hingegen berichtete, dass die Frau offenbar von ihrem radikalislamischen tadschikischen Freund einer Gehirnwäsche unterzogen worden sei. Dies gehe aus Ermittlerkreisen hervor.

Auch die "Komsomolskaja Prawda" schrieb in diese Richtung. So habe ein Freund der Familie des ermordeten Kindes bestätigt, dass sich die Kinderfrau in jüngster Zeit verstärkt für den Islam interessiert habe und viel Zeit im Internet verbrachte. Auch habe sie sich einen Gebetsteppich zugelegt. (sm)

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