Nach Schuldspruch – Wilders an Richter: „Sie haben die Meinungsfreiheit von Millionen Holländern beschnitten – Keiner traut Ihnen mehr“

Von 9. Dezember 2016 Aktualisiert: 10. Dezember 2016 8:06
Geert Wilders wurde der Diskriminierung für schuldig befunden. Das Urteil hat aber keine direkten Folgen für sein Mandat als Abgeordneter. Wilders selbst war bei der Urteilsverkündung nicht im Gericht. Eine Geldstrafe wurde nicht verhängt.

Ein Gericht in den Niederlanden hat den Politiker Geert Wilders der Diskriminierung für schuldig befunden, nicht jedoch wegen Anstachelung zum Hass.

Ein Schuldspruch reiche allerdings als Strafe aus, heißt es. Das Urteil hat keine direkten Folgen für sein Mandat als Abgeordneter. Wilders selbst war bei der Urteilsverkündung nicht im Gericht.

Der 53-Jährige hatte seine Anhänger bei einem Wahlkampfauftritt 2014 in Den Haag gefragt: „Wollt Ihr weniger oder mehr Marokkaner in Eurer Stadt und in den Niederlanden?“ Die Menge antwortete mit „Weniger“-Rufen, woraufhin Wilders ankündigte: „Wir werden uns darum kümmern.“

Nun reagierte Wilders mit einem Statement auf Facebook:

„Liebe Feunde, ich glaube es noch immer nicht. Aber ich bin eben verurteilt worden, weil ich eine Frage über Marokkaner stellte.

Ein Tag nachdem Marokkaner Busse in Emmen terrorisiert hatten und nicht einmal die Fahrt bezahlen mussten, wurde ein Politiker verurteilt. Die Niederlande sind ein krankes Land geworden. Und ich habe eine Botschaft an die Richter, die mich verurteilten:

Sie haben die Meinungsfreiheit von Millionen von Holländern beschnitten und damit alle verurteilt. Keiner vertraut Ihnen mehr. Aber glücklicherweise sind Wahrheit und Freiheit stärker als Sie. Und ich bin es auch. Ich werde niemals schweigen. Sie können mich nicht aufhalten. Und sie haben nicht recht. Marokkaner sind keine Rasse. Und ich bin, so wie meine Wähler, kein Rassist. Dieses Urteil beweist, sie sind vollkommen realitätsfremd. Und ich habe auch eine Botschaft für Premierminister Rutte und den Rest der multikulturellen Elite.

Sie werden es nicht schaffen, mich zum Schweigen zu bringen und den PVV zu besiegen. Die Unterstützung der Partei für die Freiheit ist stärker denn je und wächst täglich. Die Niederländer wollen ihr Land zurück. Und schätzen ihre Freiheit. Es wird nicht möglich sein, den Geist der positiven Veränderung wieder in die Flasche zu zwingen. Und zu den Menschen zu Hause sage ich: Die Freiheit der Rede ist unser Stolz. Und das wird so bleiben. Seit Jahrhunderten haben wir Holländer die ungeschminkte Wahrheit ausgesprochen. Die freie Rede ist unser wichtigster Besitz.

Nie werden wir uns von ihnen unsere Redefreiheit nehmen lassen. Denn die Flamme der Freiheit brennt in uns und kann nicht ausgelöscht werden. Millionen von Holländern haben die politische Korrektheit über. Sie haben die Elite über, die sich nur um sich selbst kümmert und den gewöhnlichen Holländer ignoriert und unser Land verkauft.

Die Menschen fühlen sich nicht mehr vertreten von all den Politikern, Richtern und Journalisten, die unserem Volk so lange Schaden zufügten und unser Land schwächer und nicht stärker machen.

Aber ich werde weiter für Sie kämpfen. Und ich sage Ihnen allen, ich danke Ihnen sehr. Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Es ist wirklich überwältigend, ich bin Ihnen unendlich dankbar. Dank Ihrer massiven und herzlichen Unterstützung weiß ich, dass ich nicht alleine bin. Dass Ihr mir den Rücken stärkt, bei mir seid und unerschütterlich für die Meinungsfreiheit steht.

Heute wurde ich in einem politischen Prozess verurteilt. So wird kurz vor den Wahlen versucht, den Führer der größten und populärsten Oppositionspartei zu neutralisieren. Aber sie werden es nicht schaffen. Nicht einmal mit diesem Urteil. Weil ich im Namen von Millionen Holländern spreche. Und die Niederlande haben Anspruch auf Politiker, die die Wahrheit sprechen und ehrlich die Probleme mit den Marokkanern ansprechen.

Politiker, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Nicht einmal von den Richtern. Und Ihr könnt darauf zählen: Ich werde niemals schweigen. Und diese Überzeugung macht mich nur stärker. Das ist eine schändliche Verurteilung, die ich natürlich anfechten werde. Aber ich kann Ihnen sagen: Ich bin stärker denn je. Und ich weiß: Gemeinsam werden wir siegen. Schulter an Schulter sind wir stark genug, um die Niederlande zu ändern. Damit unsere Kinder in einem Land aufwachsen können, auf das sie stolz sein können. Eine Niederlande, wo wir wieder sagen dürfen, was wir denken. Wo jeder wieder sicher auf der Straße ist.

Wo wir wieder für unser eigenes Land die Verantwortung tragen. Und dafür stehen wir. Für die Freiheit und für unsere schönen Niederlande!“

Reaction Geert Wilders to conviction

*** BREAKING *** *** VIDEO ***MY REACTION TO THE VERDICTDear friends, I still cannot believe it.But I have just been convicted.Because I asked a question about Moroccans. While the day before yesterday, scores of Moroccan asylum seekers terrorized buses in Emmen and did not even had to pay a fine, a politician who asks a question about fewer Moroccans is sentenced. The Netherlands have become a sick country. And I have a message for the judges who convicted me: You have restricted the freedom of speech of millions of Dutch and, hence, convicted everyone. No-one trusts you anymore. But, fortunately, truth and liberty are stronger than you. And so am I. I will never be silent. You will not be able to stop me. And you are wrong, too. Moroccans are not a race, and people who criticize Moroccans are not racists. I am not a racist and neither are my voters. This sentence proves that you are completely out of touch. And I also have a message for Prime Minister Rutte and the rest of the multicultural elite. You will not succeed in silencing me and defeating the PVV. Support for the Party for Freedom is stronger than ever and keeps growing every day. The Dutch want their country back. And cherish their freedom. It will not be possible to put the genie of positive change back in the bottle. And to the people at home I say: Freedom of speech is our pride. And this will remain so. For centuries, we, Dutch, have been speaking the unvarnished truth. Free speech is our most important possession.We will never let them take away our freedom of speech.Because the flame of freedom burns within us and cannot be extinguished. Millions of Dutch are sick and tired of political correctness. Sick and tired of the elite which only cares about itself and ignores the ordinary Dutchman. And sells out our country. People no longer feel represented by all these disconnected politicians, judges and journalists, who have been harming our people for so long and make our country weaker instead of stronger. But I will keep fighting for you. And I tell all of you:Thank you so much.Thank you so much for all your support. It is really overwhelming, I am immensely grateful to you.Thanks to your massive and heartfelt support, I know that I am not alone. That you back me and are with me and unwaveringly stand for freedom of expression. Today, I was convicted in a political trial which, shortly before the elections, attempts to neutralize the leader of the largest and most popular opposition party.But they will not succeed.Not even with this verdict.Because I speak on behalf of millions of Dutch.And The Netherlands are entitled to politicians who speak the truth and honestly address the problems with Moroccans.Politicians who will not let themselves be silenced.Not even by the judges. And you can count on it: I will never be silent.And this conviction only makes me stronger.This is a shameful sentence, which, of course, I will appeal. But I can tell you: I am now more vigorous than ever. And I know: Together, we aim for victory. Standing shoulder to shoulder, we are strong enough to change The Netherlands.To allow our children to grow up in a country they can be proud of.A Netherlands where we are allowed to say again what we think.Where everybody can safely walk the streets again.Where we are in charge of our own country again. And that is what we stand for.For freedom and for our beautiful Netherlands!

Gepostet von Geert Wilders am Freitag, 9. Dezember 2016

 

 

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