Österreich: Drogenbunker in Flüchtlingsunterkunft ausgehoben – drei dealende Asylbewerber festgenommen

Epoch Times26. September 2017 Aktualisiert: 26. September 2017 15:39
In einer Flüchtlingsunterkunft im österreichischen Klagenfurt entdeckte die Polizei einen Drogenbunker. Die Beamten erhielten einen geheimen Hinweis. Drei Asylbewerber, die mit Cannabis und Kokain dealten wurden festgenommen.

Asylwerber aus Afghanistan, Nigeria und dem Irak haben in einer Flüchtlingsunterkunft in Österreich ein florierendes Drogengeschäft aufgebaut.

Die in Klagenfurt lebenden Migranten haben ihre „Kunden“ vor allem mit Cannabis versorgt. Nach Angaben der „Kronen-Zeitung“ belieferten die ausländischen Dealer – die allesamt mit der Flüchtlingswelle 2015 nach Kärnten gekommen waren – auch Minderjährige.

Demnach haben die Migranten Konsumenten im Raum Klagenfurt sowie in der Steiermark mit Cannabis versorgt.

Bei den beiden Nigerianern bestehe zudem der Verdacht, sie hätten auch mit Kokain gehandelt, erklärt Chefinspektor Gottlieb Schrittesser vom Stadtpolizeikommando Klagenfurt der Zeitung.

Afghane bei Suchtgifttransport geschnappt

Wie die „Krone“ weiter berichtet, wurde ein 25-jähriger Afghane bei einem Suchtgifttransport von Wien nach Klagenfurt mit 1,3 Kilogramm Cannabis geschnappt. Zudem soll der Hauptverdächtige zwei zwölfjährige Afghanen als Drogenkuriere eingesetzt haben. Die Polizei bezweifle jedoch die Altersangabe der beiden, heißt es.

Nach einer Razzia in der Klagenfurter Flüchtlingsunterkunft sei ein Drogenbunker im Keller entdeckt worden, sowie mehrere Mobiltelefone und Suchtgiftwaagen, schreibt die Zeitung.

Demnach wurden drei Migranten festgenommen. Zwei von ihnen befinden sich in Haft. Die weiteren Beteiligten wurden auf freiem Fuß angezeigt. (so)

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