Österreichs Integrationsbericht 2016 zeigt: 225.000 Zuwanderer sprechen kein Deutsch

Epoch Times17. August 2016 Aktualisiert: 17. August 2016 17:18
Österreich stellte unlängst seinen Integrationsbericht für 2016 vor. Darin wurde ersichtlich: drei Viertel der Personen mit Migrationshintergrund in der Alpenrepublik sprechen eine andere Muttersprache als Deutsch.

Am Montag präsentierte ­Integrations- und Außenminister Sebastian Kurz den Integrationsbericht 2016.

Darin heißt es, dass drei Viertel der Personen mit Migrationshintergrund in Österreich eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen. Das sind etwa 1,35 Millionen Menschen, berichtet OE24.

Demnach würden 17 Prozent davon – also 225.000 – geringe oder überhaupt keine Deutschkenntnisse haben. 33 Prozent der Ausländer in Österreich hätten fortgeschrittene Deutschkenntnisse und 21 Prozent könnten Deutsch sogar fast so gut wie ihre Muttersprache sprechen.

Kurz: Zustrom nach Österreich „nachhaltig reduzieren“

In Hinblick auf die Flüchtlingskrise meinte Außenminister Kurz, dass eine erfolgreiche Integration maßgeblich von der Zahl der zu Integrierenden abhänge, berichtet die Zeitung weiter. „Je mehr Menschen zuwandern, desto größer die Herausforderung für die Integration“, sagte der ÖVP-Mann. Er habe sich auch dafür ausgesprochen, „dringende Maßnahmen“ zu setzen, um den Zustrom nach Österreich „nachhaltig zu reduzieren“.

Nach Angaben von OE24 sind im vergangenen Jahr 214.400 Menschen nach Österreich eingewandert – 56 Prozent mehr als in 2014. 101.300 Menschen hätten das Land in 2015 verlassen. Unter den 214.400 Zuzügen wären 90.000 Flüchtlinge gewesen, von denen 14.413 positive Asylbescheide erhalten hätten. (so)

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