Österreichs Kanzler Kern steigt auf 34% in Umfrage – FPÖ bei neuem Rekord 35%

Epoch Times17. Juli 2016 Aktualisiert: 17. Juli 2016 12:02
Das Stimmungsbarometer in Österreich zeigt mit 35 Prozent einen neuen Rekordwert für die FPÖ. Gleichzeitig legt der neue Bundeskanzler Christian Kern um 7 Prozentpunkte stark zu. 34 Prozent der Österreicher würden ihn jetzt direkt wählen, obwohl seine SPÖ an Zustimmung verliert.

Österreichs Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern legt im Vergleich zum Vormonat sieben Prozentpunkte zu und kommt in der Kanzlerfrage auf 34 Prozent Zustimmung. Die SPÖ verliert trotzdem eine Punkt und kommt auf 24 Prozent. Die FPÖ baut ihren Vorsprung auf die Regierungsparteien weiter aus: Sie legte einen Prozentpunkt zu und erreicht mit 35 Prozent ihren bisher besten Wert.

Das berichten österreichische Medien in Vorausmeldung über eine Umfrage für das Nachrichtenmagazin „profil“, die am Montag herauskommt.

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research durchgeführten Umfrage würden18 Prozent (+1) der Österreicher FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache direkt zum Kanzler wählen. ÖVP-Parteichef Reinhold Mitterlehner stagniert hingegen bei 10 Prozent, seinem bisher schlechtesten Wert. Grünen-Chefin Eva Glawischnig kommt auf 5 Prozent (-1) und NEOS-Obmann Matthias Strolz auf 3 Prozent (-1).

FPÖ führt Ranking der Parteien an

Die FPÖ legt in der Sonntagsfrage einen Prozentpunkt zu und erreicht 35 Prozent. Dahinter folgen die SPÖ mit 24 Prozent (-1), die ÖVP mit 20 Prozent (+1). Die Grünen stagnieren bei 14 Prozent, die NEOS verlieren einen Prozentpunkt auf 6 Prozent. Das Team Stronach bleibt unter der Wahrnehmungsgrenze. Für die Studie wurden 500 Personen befragt, die maximale Schwankungsbreite beträgt +/-4,4 Prozent, berichtete die APA laut Tiroler Tageszeitung.

Österreichs Arbeitslosigkeit „Riesenproblem“

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten berichteten in diesem Zusammenhang über die schlechte Wirtschaftslage, die der FPÖ genutzt haben könnte: Bis Ende Juni waren 54.562 Menschen länger als ein Jahr beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet – ein Anstieg von 67 Prozent im Vergleich zum Juni 2015. „Diese Entwicklung ist ein Riesenproblem“, sagte AMS-Chef Johannes Kopf gegenüber der Kronen-Zeitung. (rf)

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