Omelett-Party in Malmedy gelingt trotz Fipronil-Skandal und Regenwetter

Epoch Times15. August 2017 Aktualisiert: 15. August 2017 21:36
14 Köche und eine vier Meter große Pfanne - dazu ein Eierskandal und eine Unwetterwarnung: Malmedy feierte seine alljährliche Omelett-Party.

Trotz des aktuellen Fipronil-Skandals und Regenwetters ist in der belgischen Kleinstadt Malmedy die alljährliche Omelett-Party nicht ausgefallen: Rund tausend Teilnehmer verspeisten am Dienstag das Riesen-Omelett aus rund 6.500 Eiern, das von der Confrérie Mondiale de l’Omelette Géante (Weltweiten Bruderschaft des Riesenomeletts) in einer Pfanne mit vier Metern Durchmesser zubereitet wurde.

„Wir haben uns entschieden, das Omelett in jedem Fall zu servieren, weil wir vollkommenes Vertrauen in unsere lokalen Produkte haben“, sagte der Koch René Bourguignon während der Zubereitung. „Unsere Lieferanten kommen aus der Gegend und haben uns alle Garantien ausgestellt.“

Video: 6.500 Eier: Riesen-Omeltt im belgischen Malmedy

Die Omelett-Party findet in dem Ardennen-Städtchen seit mehr als zwei Jahrzehnten statt. Der Skandal um die Belastung von Eiern mit dem Insektengift Fipronil hat sich in den vergangenen Wochen auf mehr als 15 Länder ausgeweitet, Millionen Eier wurden aus den Lebensmittelmärkten entfernt.

„Natürlich hätte sich der Zweifel in der Öffentlichkeit festsetzen können“, sagte Großmeister Jean-Pierre Gilles.

„Da wir aber heute so viele Teilnehmer hatten, ist alles sehr gut verlaufen.“ Die Zweifel seien „durch Freundschaft und Geselligkeit hinweggefegt worden“.

Zu dem Rezept des Omeletts von Malmedy gehören Eier, Speckwürfel, Öl und Schnittlauch. Im vergangenen Jahr gab es 6.000 Teilnehmer. (afp)

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