„Aufwachen!“: ORF-Reporterlegende warnt vor „Religionskriegen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen“

Von 26. October 2016 Aktualisiert: 26. Oktober 2016 12:52
Der preisgekrönte ehemalige ORF-Journalist Friedrich Orter, warnt in seinem neuen Buch vor Parallelgesellschaften, zu wenig Solidarität und Toleranz und der politischen Radikalisierung. Er meint, Europa sei in Gefahr und die Menschen sollten endlich "Aufwachen!".

Der ehemalige ORF-Reporter Friedrich Orter warnte in seinem neuen Buch mit dem Titel „Ich war in 14 Kriegen. Ich hasse den Krieg“ vor dem Zerfall Europas und vor „Religionskriegen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen“.

„Europa ist im Fokus der Terroristen“, zitiert die „Kronen-Zeitung“ den 67-Jährigen. Mit der Völkerwanderung würden Religionskriege zwischen Muslimen und Nichtmuslimen drohen. Die Mehrheitsgesellschaft sei in Gefahr, so Orter in seinem Buch.

Es entstünden Parallelgesellschaften, die Solidarität und Toleranz würden schwinden, schreibt er weiter. Zudem werde die politische Radikalisierung zum Alltag. Über die Zuwanderung von Menschen mit verschiedenen Kulturen und Religionen meint er, das „Projekt Multikulti samt Gutmenschentum“ sei zum Scheitern verurteilt. Er appelliert an die Menschen: „Aufwachen!“.

„Ich hasse den Krieg“

Er selbst war ORF-Kriegsberichterstatter und in 14 Kriegen dabei. „Ich hasse den Krieg“, sagt der Journalist, so die „Krone“.

In einem Interview mit der „ZiB 2“, sprach der Schriftsteller über sein neues Buch. Dabei erzählte er auch, wie sich Europa seiner Ansicht nach verändern wird. „Gegen die Selbstmordattentäter sind wir machtlos. Unsere Gesellschaft wird sich damit abfinden müssen, dass diese Gefahr bei uns zum Normalzustand werden wird, so pessimistisch das auch klingt“, so Orter. Das sei keine Angstmache, sondern „die Realität“, wie er sie sehe. Letztendlich gehe es um die Frage, ob sich der radikale Islam oder der gemäßigte „europäische Islam“ in Europa durchsetze, so der Autor.

Er meint aber auch, dass der Islam mit der Demokratie nicht vereinbar sei. „Die wenigsten von uns kennen den Islam als Gesetzesreligion, die das politische, soziale und kulturelle Leben bestimmt: eine Religion, die keine sich selbst verwaltenden Bürgerschaften kennt, eine Glaubenslehre, die die Einheit von Politik und Religion fordert und deren orthodoxe Anhänger den Islam für die einzige religiöse Wahrheit halten und sich auf die 114 Suren des Koran berufen“, zitiert die „Krone“ Orter.

Der Journalist wurde für seine Reportagen und Dokumentationen über seine Kriegseinsätze mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

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