Präsidentschaftskandidatin Le Pen: „USA provozieren einen Krieg in Europa“

Epoch Times25. March 2017 Aktualisiert: 25. März 2017 12:23
Frankreichs Präsidentschaftskandidatin Le Pen wandte sich bei ihrem Besuch in Moskau gegen eine Aufrüstung in Europa. Sie kritisierte die Russland-Politik der EU und würdigte Moskau für seinen Kampf gegen den Terror.

Die französische Präsidentschaftskandidatin und Front National Chefin Marine Le Pen wirft den USA vor, „einen regelrechten Krieg in Europa zu provozieren“.

Um einen Krieg vom Zaum zu brechen, würden die USA, die „illegale Regierung“ in Kiew mit Waffen beliefern.

„Wir haben es mit einer Regierung zu tun, die illegal infolge der ‚Maidan-Revolution‘ an die Macht kam und nun die eigenen Einwohner in Donezk und Lugansk bombardiert“, sagte Le Pen am Freitag bei ihrem Moskau-Besuch, berichtet RT. „Das ist ein Kriegsverbrechen.“

Sie fügte hinzu, dass Amerika den Ukraine-Konflikt nutze, um die Nato bis an die russische Grenze auszudehnen.

Bei ihrem Besuch in Moskau trat Le Pen erneut als Gegnerin der Sanktionspolitik des Westens auf. Die Sanktionen seien „dumm“ und „unfair“ und würden zu Zwecken der Erpressung genutzt.

Zudem lobte sie den russischen Anti-Terroreinsatz in Syrien und forderte von EU-Politikern mit Russland im Kampf gegen den Terrorismus zu kooperieren. (so)

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