Premier der Niederlande wird Syrer – Falscher Pass für 750 Euro in 2 Tagen

Epoch Times17. September 2015 Aktualisiert: 17. September 2015 10:55
So leicht ist es, einen falschen syrischen Pass zu bekommen. Holländischer Journalist macht den Test und stellt für seinen Premierminister einen neuen Pass aus...

Guten Morgen, Deutschland. Wer kommt da alles zu uns herein? Viele haben keine Pässe, verloren, beim Klettern über einen Grenzzaun. Viele sind vielleicht wirklich diejenigen, die in ihren Dokumenten beschrieben werden. Das dürften die normalen Familien sein. Für jemand, der es darauf anlegt oder gewisse Gründe dafür hat, nicht er selbst zu sein und hier einzureisen, ist es allerdings auch nicht schwer, ein Syrer zu werden, wenn man Geld und die nötigen Fälscherkontakte hat.

Niederländischer Premierminister wird zum Syrer Malek Ramadan

So schnell wird man zum SyrerSo schnell wird man zum SyrerFoto: Screenshot/youtube

Harald Doornbos, ein holländischer Journalist machte die Probe aufs Exempel: Er besorgte sich syrische Papiere, für schlappe 750 Euro. Der Witz an der Sache, er benutzte ein Foto des niederländischen Premierministers, der fortan Malek Ramadan heißt, sein Vater sei Ahmad, seine Mutter Hiba und geboren wurde er in Damaskus, berichtete „Die Welt“. "Das Einzige, was man braucht, ist die Telefonnummer von einem der vielen Fälscher und umgerechnet 750 Euro", zitiert ihn die niederländische "Nieuwe Revu". Dann wählte er seinen Namen aus, schickte ein Foto ein und bekam per WhatsApp Bilder zum neuen Pass, um vorher zu kontrollieren, ob alles so stimmt. Nachc insgesamt 40 Stunden sind die Papiere da.

Syrische Pässe im türkischen Basar? Fast.

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex gab Anfang September eine Warnung heraus: „Viele Menschen besorgen sich in der Türkei gefälschte syrische Papiere, weil sie wissen, dass sie dann leichter Asyl in der EU bekommen", sagte Frontex-Chef Fabrice Leggeri dem Radiosender Europe 1.“ Kürzlich soll der Zoll in Deutschland ein Paket mit falschen und echten syrischen Pässen beschlagnahmt haben, schreibt „Die Welt“ weiter und verweist darauf, dass es für Menschen aus anderen Regionen schwer sei, sich als Syrer auszugeben, selbst wenn sie arabisch sprechen, da man das am Akzent erkenne. Wohl an, die deutschen Grenzbehörden werden sicherlich geschult sein, die verschiedenen arabischen Akzente zuordnen zu können. Dann ist es auch kein Problem, den falschen Syrer am Akzent zu erkennen… (sm)

Harald Doornbos im Interview (leider nur auf holländisch, aber man versteht in etwa, um was es geht…)
https://youtube.com/watch?v=H2Pp3fQW4pE

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