Reisebus mit 55 Menschen auf Madeira überschlägt sich – Zahl der deutschen Todesopfer auf 29 gestiegen

Epoch Times17. April 2019 Aktualisiert: 18. April 2019 7:06
Bei einem schweren Busunglück auf der Ferieninsel Madeira sind mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Das Außenministerium in Berlin richtete eine Hotline ein, unter der sich Angehörige informieren können.

+++ Update +++

Donnerstag, 06:35 Uhr:  Zahl der Toten bei Busunglück auf Madeira auf 29 gestiegen

Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira ist die Zahl der Toten auf 29 gestiegen. Eine Frau sei ihren schweren Verletzungen erlegen, teilte ein Arzt des Krankenhauses der Stadt Funchal am späten Mittwochabend mit. Bislang war die Opferzahl mit 28 Toten und 28 Verletzten angegeben worden. Portugals Staatschef Marcelo Rebelo de Sousa hatte gesagt, bei allen Unfallopfern handle es sich um Deutsche.

Die Bundesregierung äußerte sich bestürzt über das Unglück. Das Außenministerium in Berlin richtete eine Hotline ein, unter der sich Angehörige informieren können (030-50003000).

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Bei einem schweren Unglück eines Touristenbusses auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira sind am Mittwochabend mindestens 28 Menschen getötet worden.

Alle 28 Todesopfer kommen aus Deutschland, sagte der zuständige Bürgermeister Filipe Sousa dem portugiesischem Sender RTP3.

„Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Lissabon stehen mit den örtlichen Behörden in Kontakt“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwochabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Es sollen 55 Menschen in dem Reisebus unterwegs gewesen sein, als sich der Bus gegen 18.30 Uhr (Ortszeit) mehrmals überschlug.

Der Fahrer habe die Kontrolle über den Bus verloren, der anschließend eine Böschung hinunter auf ein Haus gestürzt sei, teilten die örtlichen Behörden mit.

Der Fahrer und der Reiseleiter sollen verletzt überlebt haben. Mindestens 22 weitere Urlauber seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden, zitierte die Nachrichtenagentur Lusa den Bürgermeister der östlich der Hauptstadt gelegenen Gemeinde Caniço, in der sich der Unfall ereignet hat. Drei Insassen sollen lebensgefährliche Verletzungen haben.

 

 

 

(dpa)

 

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