Brennende Fahrzeuge nach einem Gewaltausbruch in einer schwedischen Gegend mit hohen Ausländerzahlen.Foto: JONATHAN NACKSTRAND/Getty Images

Schweden außer Kontrolle: Regierung „öffnet die Türen zur Anarchie“

Epoch Times18. November 2015 Aktualisiert: 18. November 2015 15:30
In Schweden gerät die Flüchtlingslage zusehends außer Kontrolle. Das Land hat sich selbst zum Multikulti-Staat erklärt. Doch der Preis ist hoch. Die Verbrechensrate ist enorm gestiegen. Vergewaltigungen sogar um 1.472 Prozent!

In 1975 beschloss das schwedische Parlament, dass Schweden nicht mehr schwedisch, sondern multikulturell sein soll. Seitdem explodierte die Zahl der Verbrechen. Gewaltdelikte stiegen über 300 und Vergewaltigungen um 1.472 Prozent.

Vor der Masseneinwanderung war Schweden ein sicherer Wohlfahrtsstaat. Kaum jemand schloss seine Haustür ab. Doch mittlerweile fordert Morgan Johansson, der Justiz- und Migrationsminister, die Behörden dazu auf, "pragmatischer" mit den Gesetzen und Vorschriften in der Flüchtlingsfrage umzugehen, schreibt der Blogger Johan Westerholm, ein Mitglied der Sozialdemokratischen Partei und Kritiker der schwedischen Regierung. 

Westerholm stellt fest, dass dies nichts anderes bedeute, als dass die Regierung "die Türen zur Anarchie öffnet". 

"Unser Land gründet auf dem Gesetz; das Parlament macht die Gesetze, die Gerichte wenden sie an. Die Äußerung von Morgan Johansson und seine auch ansonsten passive Herangehensweise sind Zeugnis davon, dass diese unsere Demokratie womöglich schon sehr bald nur noch in der Erinnerung existieren wird. Er hat den ersten Stein für ein Staatsgebäude gelegt, das auf anderen Prinzipien fußt: Anarchismus," so der Blogger. 

https://youtube.com/watch?v=LhxsSq-AXHw

Schweden bewaffnen sich 

Die Schweden machen sich große Sorgen um ihre Sicherheit. Allein in diesem Jahr sind sie mit einem Migrantenzustroms von 190.000 Menschen konfrontiert. Dies entspricht zwei Prozent von Schwedens derzeitiger Bevölkerung. Die Mehrheit der Asylsuchenden haben weder Arbeit noch Ausbildung. 

Die Angst in der Bevölkerung zeigt sich durch die Nachfrage nach Schusswaffen. Immer mehr Schweden treten Schützenvereinen bei und gründen Bürgerwehren. Nach einem leichten Rückgang 2014 ist die Ausgabe von Waffenscheinen in diesem Jahr wieder deutlich gestiegen. Laut der polizeilichen Statistik gibt es in Schweden 1.901.325 registrierte Schusswaffen, die sich im Besitz von 567.733 Personen befinden. Hinzu kommt eine unbekannte Zahl illegaler Waffen. 

Bürger haben Vertrauen in den Staat verloren

"Es gibt derzeit auch eine große Nachfrage nach Alarmanlagen", sagt ein bei einer Sicherheitsfirma beschäftigter Verkäufer, der anonym bleiben wollte, gegenüber dem Gatestone Institute.

"Das hängt vor allem mit den Turbulenzen zusammen, die es überall im Land im Augenblick gibt." Die Leute hätten das Vertrauen in den Staat verloren. "Die Polizei kommt nicht mehr. LKW-Fahrer sagen, dass sie, wenn sie sehen, dass ein Dieb den Tank ihres Trucks leert, mit einem Baseballschläger raus rennen. Es hat keinen Zweck, die Polizei zu rufen, doch wenn man den Dieb niederschlägt, kann man zumindest verhindern, dass er noch mehr Diesel stiehlt. Viele Hausbesitzer sagen dasselbe: Sie schlafen mit einem Baseballschläger unter dem Bett. Aber das ist riskant: Die Polizei kann dann sagen, man hätte sich auf die Anwendung von Gewalt vorbereitet, das kann gegen einen verwendet werden."

Der Verkäufer meinte auch, dass die Kommentare in den schwedischen Facebookgruppen, in denen Leute aus verschiedenen Ortschaften offen darüber diskutieren, wie sie sich verteidigen wollen, oft verstörend seien. Aber man müsse verstehen, dass die Schweden wirklich Angst hätten wenn in ihrem Dorf ein Asylantenheim eröffnet werde, so der Mann. "Sie können sehen, was andernorts passiert ist."

Die Bevölkerung spricht sich bereits mehrheitlich gegen die Eröffnungen neuer Asylheime aus. Da in diesen Einrichtungen schlichtweg das Chaos herrscht. Der schwedische Blog Asylkaos veröffentlichte eine Liste mit Namen von Firmen welche die Transformation Schwedens zu einer multikulturellen Gesellschaft fördern, und deshalb als "schwedenfeindlich" einzustufen seien. Der Blog ruft die Leser dazu auf, diese Firmen zu boykottieren. 

Polizei kommst erst nach Stunden 

Ronny Fredriksson, Pressesprecher des Sicherheitsunternehmens Securitas, sagt, die Nachfrage nach Alarmanlagen für Privathaushalte sei vor sechs Jahren zum ersten Mal in die Höhe geschnellt. Damals wurden viele lokale Polizeistationen geschlossen. Die meisten Polizeikräfte befinden sich nun in den großen Städte.

Es dauert oft Stunden bis die Polizei kommt. "Immer mehr Leute greifen heute auf die Dienste unserer Sicherheitskräfte zurück. In der Stadt tun sich Shoppingmalls und Einzelgeschäfte zusammen und heuern Wachleute an. Wir sind das, was früher der ,Schutzmann an der Ecke‘ war."

Fredriksson macht sich Sorgen über die Folgen für die Gesellschaft: "Das Problem ist, dass auch wir die Polizei benötigen. Wenn unsere Wächter einen Einbrecher oder eine gewalttätige Person schnappen, rufen wir die Polizei – doch die Reaktionszeiten sind oft sehr lang. Manchmal wird die festgehaltene Person gewalttätig und rastet aus. In einigen Fällen hat die Polizei uns gesagt, dass wir die Person, die wir geschnappt haben, nach der Feststellung der Personalien gehen lassen sollen, weil kein Streifenwagen in der Nähe war."

Besorgte Bürger als Rassisten abgestempelt

In der Politik finden die Ängste und Sorgen der Bevölkerung kein Gehör. Diejenigen, die sich über die unhaltbaren Zustände äußern werden als fremdenfeindlich und rassistisch abgestempelt.

Durch die Ignoranz der Politiker versuchen die Menschen die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Dabei werden auch immer wieder Asylunterkünfte angezündet. Tote gab es bislang zum Glück nicht.

Aber nicht nur die Schweden sondern auch die Migranten zünden die Heime an. Dazu schreibt das Gatestone Institut: "Am 13. Oktober wurde eine Frau, die in Skellefteå lebt, schuldig gesprochen, die Asylunterkunft angezündet zu haben, in der sie selbst wohnte. Die Frau behauptete, sie habe eine Kerze angezündet und sei dann eingeschlafen. Doch forensische Beweismittel zeigten, dass eine brennbare Flüssigkeit überall im Raum verschüttet wurde und das Gericht entschied, dass es zweifellos fest steht, dass die Frau das Feuer selbst entzündet hatte". 

Die Zahl der Gewalttaten in den schwedischen Flüchtlingslagern steigt rasant. In 2013 war es laut Dispatch International mindestens ein Vorfall pro Tag. Als das Gatestone Institute kürzlich die offizielle Liste der Vorfälle erhielt, die sich zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 29. Oktober 2015 ereignet hatten, war die Zahl auf 2.177 Fälle von Bedrohung, Gewalt und Massenschlägereien gestiegen. Was Durchschnitt drei Fälle pro Tag sind. 

Die schwedische Außenministerin Margot Wallström sagte bereits öffentlich, dass Schweden vor dem Zusammenbruch stehe: "Die meisten Leute sind der Ansicht, dass wir kein System aufrechterhalten können, wo vielleicht jedes Jahr 190.000 Leute kommen. Langfristig wird unser System kollabieren. So eine Art von Willkommen wird keine breite Unterstützung haben. Wir wollen den Leuten, die hierhin kommen, einen würdigen Empfang bereiten."

Vergangene Woche gab Schweden bekannt, wegen der Flüchtlingskrise vorübergehend wieder Grenzkontrollen einzuführen. Die Rekordzahl eintreffender Flüchtlinge stelle eine Gefahr für die öffentliche Ordnung dar, teilte die Regierung am Mittwoch mit.

Es handele es sich um eine vorübergehende Maßnahme, sagte Innenminister Anders Ygeman. Sie gelte von Donnerstag 12.11.2015 an zunächst für zehn Tage. Betroffen sind die Zug- und Autotrassen auf der Öresundbrücke sowie die Fährverbindungen in Südschweden. Ob diese Maßnahme Schweden dabei hilft die Krise in den Griff zu bekommen ist fraglich. 

Quelle: http://de.gatestoneinstitute.org

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