Schwedischer Polizeichef zu No-Go-Areas: „60 anfällige Gebiete“

Epoch Times27. Juni 2017 Aktualisiert: 27. Juni 2017 21:22
Laut Aussage des schwedischen Polizei-Chefs gibt es landesweit 60 „anfällige Gebiete“ – in schwedischen Medien oft „No-Go-Areas“ genannt. Diese Zahl erstaunt, denn einem Leak der schwedischen Polizei nach sollte es nur 23 der sogenannten „anfälligen Gebiete“ geben. Außerdem sei die Polizei alleine nicht mehr in der Lage, dieses Problem zu lösen.

23 sogenannte „anfällige Gebiete“ gibt es derzeit in Schweden, wie durch einen Leak der schwedischen Polizei bekannt wurde. Diese sogenannten „anfälligen Gebiete“ werden in den Medien des Landes auch als „No-Go Areas“ bezeichnet. Dort würden sich Parallelgesellschaften ausbilden, so ein Video-Bericht von „Russia Today“.

Diese Gebiete gibt es im ganzen Land. Sie konzentrieren sich aber hauptsächlich auf Städte. Dort gebe es parallele Gesellschaften und die Polizei habe es schwer, ihren Dienst zu verrichten. Dienstleister wie ein Postzusteller in Rinkeby, würden sich nicht mehr in diese Gebiete wagen. Im Bericht wird teilweise islamistischer Extremismus für das Problem verantwortlich gemacht.

Da die Situation in diesen Gebieten zunehmend prekär werde, fordere die Polizei eine andere Herangehensweise. Laut Aussage des Chefs der Polizei, Dan Eliasson, sei die gesamte Anzahl der No-Go-Areas sogar noch höher.

Schwedischer Polizeichef: No-Go-Areas mit 60 beziffert

Im RT-Videobericht sagt er, man sehe in ihrem Land „eine Entwicklung, die nicht immer in die richtige Richtung führt. Wir haben etwas mehr als 60 solcher anfälligen Gebiete.“

Diese befänden sich rund um die großen Städte in Schweden. Es gebe dort Kriminalität und man müsse diese Entwicklung wieder umkehren. Man benötige Hilfe aus anderen Teilen der Gesellschaft.

Problem liegt in Arbeitslosigkeit, sozialem Ausschluss und ausländischem Hintergrund der Bürger

Ähnlich fällt das Urteil von Eike Sander, eines schwedischen Wissenschaftlers von der Universität Göteborg. Es brauche mehr als die Polizei, um mit dem Problem fertig zu werden. Die Aufgabe der Polizei sei es lediglich, auf Verbrechen zu reagieren.

Doch gebe es einen Grund dafür, dass einige Gebiete krimineller sind als andere. In diesen Gebieten sind die Menschen nicht per se krimineller. Sondern es gebe dort „Arbeitslosigkeit und sozialen Ausschluss – viele Probleme, die die Kriminalität steigern“.

Mit Blick auf die 23 Gebiete, die jetzt als besonders auffällig gelten, hätten dort 60 der Bürger einen ausländischen Hintergrund. Die Ethnie – der nicht-schwedische Hintergrund – sei also auch ein Teil des Problems, so der Wissenschaftler. (dk)

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