Der Schweizer Armee-Chef André Blattmann während einer Pressekonferenz in 2013.Foto: YouTube Screenshot / Blick

Schweizer Armee-Chef: „Terrorbedrohung steigt“

Epoch Times28. Dezember 2015 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:28
Der Schweizer Armeechef Andre Blattmann äußerte sich in der Zeitung "Schweiz am Sonntag" zur aktuellen Bedrohungslage in einem Gastbeitrag. Er vergleicht die aktuelle Situation mit der um die beiden Weltkriege im vergangenen Jahrhundert und rät der Schweiz sich zu wappnen.

"Wir alle brauchen Sicherheit. Wirtschaft, Bildung und Forschung, sogar die Kultur und der Sport brauchen Sicherheit". Dies schreibt der Schweizer Armeechefs André Blattmann in einem Gastbeitrag in der Zeitung "Schweiz am Sonntag" mit Blick auf die Welt.

Aktuell gehe es "um die Sicherheit unserer demokratischen, modernen, vernetzten Gesellschaft. Und es geht um die Frage, wie und mit welchen Mitteln heute Land und Leute geschützt werden können", so Blattmann. Der Armeechef spricht damit die vielen Krisenherde und die politischen Schräglagen weltweit an.  

"In der Arktis legen mehrere Staaten die Hand auf allfällige Rohstoffvorkommen, im Südchinesischen Meer führen Gebietsansprüche zu Spannungen, in Osteuropa herrscht Krieg, im Nahen Osten ist eine Terrorgruppe zur Staatsmacht geworden, inmitten von Afrika werden – von den internationalen Medien kaum beachtet – Frauen und Kinder entführt, missbraucht und getötet", schreibt Blattmann. 

Darüber hinaus steigt die Terrorbedrohung und hybride Kriege bedrohen den Frieden auf der Welt. Hinzu kommt eine Wirtschaftskrise. Die resultierenden Migrationsströme hätten auch schon ungeahnte Masse angenommen. "Wer hingeschaut hat, kann darob nicht überrascht sein", meint der Armeechef. 

Soziale Unruhen könnten nicht mehr ausgeschlossen werden und das Vokabular im öffentlichen Diskurs werde gefährlich aggressiv. Er vergleicht die aktuelle Situation mit der um die beiden Weltkriege im vergangenen Jahrhundert und rät der Schweiz sich zu wappnen.

Mit Unverständnis aber reagierten Schweizer Politiker auf den Beitrag des Armeechefs und halten seine Warnungen für übertrieben. 

Schon vor Jahren hat die Schweizer Armee Manöver abgehalten, die auf soziale Unruhen in Europa ausgerichtet waren. (dk)


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