Traiskirchen: „Sie geht elendiglich zugrunde“ – 72-Jährige kämpft nach Vergewaltigung ums Überleben – Täter (17) darf in Österreich bleiben

Von 12. November 2016 Aktualisiert: 11. November 2016 18:58
Ein Jahr nach der brutalen Vergewaltigung einer 72-jährigen Dame durch den 17-jährigen afghanischen Flüchtling Wahab M. steht es schlecht um den Zustand des Opfers, welches auf der Intensivstation künstlich ernährt wird. "Meine Mutter ist gebrochen", erklärt sich Tochter Silvia deren Zustand. Doch der Täter bekam nur 20 Monate und in Österreich, da darf er bleiben.

Ein Jahr nach der brutalen Vergewaltigung durch einen 17-jährigen afghanischen Flüchtling:

Körper, Geist und vor allem ihre Seele haben aufgegeben.“

(Silvia, Tochter der missbrauchten alten Dame)

Eine traurige Entwicklung einer traurigen Geschichte. Ihr Mutter, Christine F., liegt auf der Intensivstation der Wiener Neustädter Klinik, künstlich ernährt über Sonden. „Ich wusste, dass das so enden wird“, sagt Tochter Sylvia in der „Krone“.

„Verschlussakt. Streng geheim“

„Verschlussakt. Streng geheim“, steht auf dem A4-Deckel mit dem brisanten Inhalt.

Es war der 1. September 2015 in Trailskirchen. „Es war ein heißer Tag. Ich bin mit meinem Hund an der Schwechat spazieren gegangen, als dort drei junge Männer gebadet haben“, berichtete die alte Dame dem „Kurier“.

Einer von ihnen „half“ der alten Dame die Böschung hinauf. „Plötzlich bekam ich einen Schlag von hinten“, schildert das Opfer. Dann prügelte der Jugendliche die alte Frau bis zur Bewusstlosigkeit, bevor er sie vergewaltigte und ihre Unterhose als „Trophäe“ mitnahm.

Das Opfer schleppte sich nach der Tat in seine Wohnung und schloss sich ein, so der Kurier. Erst auf Drängen eines Bekannten melde sich die Rentnerin bei der Polizei.

Überführung durch DNA-Analyse

Kurz nach der Vergewaltigung wurde Wahab M. wieder straffällig. Die Polizei nahm eine DNA-Probe und stellte fest, dass sie mit der Täter-DNA der Vergewaltigung übereinstimmte. Wahab M. gestand schließlich die Tat.

Was genau vorgefallen war, wurde nie an die Öffentlichkeit weitergegeben. Während der Aussagen des Opfers und des Angeklagten vor Gericht war diese nämlich ausgeschlossen.

Im Jugendstrafrecht, welches für den 17-Jährigen zuständig ist, könnten dem Täter fünf Jahre Höchststrafe blühen. Doch das tatsächliche Urteil fiel deutlich milder aus: 20 Monate Haft, weil der Täter geständig und unbescholten war, hieß es. Auf eine Abschiebung wurde deshalb auch verzichtet, sein Asylverfahren läuft weiter.

Tochter Silvia ist verzweifelt:

Mehr hat er nicht bekommen, aber meine Mutter stirbt daran. Sie wurde gebrochen und niemand hat uns je geholfen.“

(Tochter der missbrauchten Rentnerin)

Der alten Frau wurde ein Schmerzensgeld von 5.000 Euro zugestanden. Wovon der inhaftierte Flüchtling das bezahlen soll, ist nicht gewiss.

Siehe auch:

20 Monate Haft: 17-jähriger Afghane vergewaltigte 72-jährige Seniorin

17-jähriger afghanischer Asylbewerber gesteht Vergewaltigung einer 72-jährigen Seniorin

 

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