Viktor Orbán.

Viktor Orbán.Foto: ATTILA KISBENEDEK/AFP via Getty Images

Ungarns Regierungschef zu EU-Kritik: „Habe keine Zeit für so etwas“

Epoch Times3. April 2020 Aktualisiert: 3. April 2020 21:22

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban verweigert zumindest vorerst eine Auseinandersetzung mit der Kritik anderer EU-Staaten am umstrittenen ungarischen Notstandsgesetz.

„Bei allem Respekt, ich habe keine Zeit für so etwas“, schrieb Orban in einem Brief an den Generalsekretär der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), Antonio López-Istúriz White, am Freitag. Das Schreiben wurde von einem Kabinettsmitglied Orbans im Kurzbotschaftendienst Twitter veröffentlicht.

„Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendjemand von uns Zeit hat, über die Absichten anderer Länder zu fantasieren“, heißt es in dem Brief weiter. „Dies scheint mir dieser Tage ein kostspieliger Luxus zu sein.“ Er sei bereit, „darüber zu diskutieren, sobald die Pandemie vorüber ist.“

Dem ungarischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk sagte Orban am Freitag, die EU-Vertreter in der „Brüsseler Blase“ sollten sich um die Bekämpfung der Pandemie statt um die Vorgänge in Ungarn kümmern. „Wir könnten Leben retten, wenn wir zusammenarbeiten. Und womit beschäftigt sich Brüssel? Mit uns.“

Ungarn steht derzeit wegen eines kürzlich beschlossenen Notstandsgesetzes in der Kritik. Orban hatte sich am Montag vom ungarischen Parlament umfassende Vollmachten geben lassen, um die Coronavirus-Krise zu bekämpfen. Der Politiker kann nun per Dekret regieren und den Notstand wegen der Pandemie ohne Zustimmung des Parlaments beliebig verlängern.

13 EVP-Mitgliedsparteien forderten deswegen am Donnerstag den Ausschluss von Orbans Fidesz-Partei aus dem Verbund. CDU und CSU waren aber ebenso wenig dabei wie andere große nationale Parteien der europäischen Konservativen. Insgesamt hat die EVP mehr als 80 Mitgliedsparteien. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Bei der Gründung der Vereinten Nationen und der Ausarbeitung der UN-Charta spielte die damalige Sowjetunion eine entscheidende Rolle. Auch nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Regimes blieb ihr kommunistisches Erbe in den Vereinten Nationen weitgehend erhalten. Die Leiter vieler wichtiger UN-Agenturen sind Kommunisten oder gleichgesinnte Sympathisanten. Viele Generalsekretäre der UNO waren Sozialisten und Marxisten.

Die heutigen transnationalen politischen und wirtschaftlichen Gruppierungen haben enorme Ressourcen unter Kontrolle. Von großen Themen wie Umwelt, Wirtschaft, Handel, Militär, Diplomatie, Wissenschaft und Technologie, Bildung, Energie, Krieg und Einwanderung bis hin zu kleinen Themen wie Unterhaltung, Mode und Lifestyle werden alle zunehmend von Globalisten manipuliert.

Sobald eine globale Regierung gebildet ist, wäre es einfach, mit einem einzigen Befehl die ganze Menschheit zu verändern oder sogar zu zerstören. Genau darum geht es im Kapitel 17 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ mit dem Titel: „Globalisierung - Ein Kernstück des Kommunismus“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]