Vandalenakte gegen FPÖ-Plakate: „Bei Hofer-Gegnern liegen die Nerven blank”

Epoch Times27. August 2016 Aktualisiert: 27. August 2016 14:32
Die FPÖ präsentierte ihre Plakatserie für den neuen Durchgang der Präsidentschaftswahl. Danach wurde eine Reihe Plakate angebracht - diese hingen aber nicht lange. In Graz kam es zu mehreren Vandalenakten, bei denen auch Plakatständer der Auftragsfirma beschädigt wurden. Die FPÖ vermutet Anhänger des gegnerischen Lagers hinter den Attacken.

Die heiße Phase der österreichischen Präsidentschaftswahlen beginnt. Erneut stehen sich FPÖ-Kandidat Norbert Hofer und der ehemalige Grünen-Chef Alexander van der Bellen bei der Hofburg-Wahl gegenüber.

Da die erste Präsidentschaftswahl im Mai für ungültig erklärt wurde, wird eine Wahlwiederholung am 2. Oktober stattfinden.

Am Mittwoch, etwas mehr als fünf Wochen zur Wahl, präsentierte die FPÖ ihre Wahlplakate und begann in der steirischen Hauptstadt Graz mit dem Plakatieren. Nur wenig später wurde die Wahlwerbung durch Vandalen abgerissen und zerstört. Es sei nicht der erste Angriff auf FPÖ-Plakate im Bundespräsidentenwahlkampf, berichtet der „ORF“.

Allein bei der ersten Stichwahl habe es der steirischen FPÖ zufolge kaum Plakatflächen gegeben, die nicht zerstört oder beschädigt wurden, allein in Graz mussten 150 Dreieckständer neu beklebt werden, heißt es. „Der entstandene Sachschaden hat mittlerweile ein beachtliches Ausmaß erreicht“, sagt der steirische FPÖ Landesparteisekretär Stefan Hermann, dem Österreichischen Rundfunk.

Laut Hermann seien aber nicht nur die Partei-Plakate zerstört worden, sondern auch Plakatständer der Ankündigungsfirma. Dabei sei ein Sachschaden in der Höhe von rund 10.000 Euro entstanden. Auch in anderen Teilen der Steiermark habe es Vandalenakte gegeben.

Die FPÖ will gegen die Zerstörungen vorgehen. Es werde jeder Vorfall ausnahmslos angezeigt, betont der Politiker. Die Nerven bei den Hofer-Gegnern liegen „offensichtlich blank“. Aber „Gewalt und Vandalismus haben im Wahlkampf aber keinen Platz,“ fügt Hermann hinzu. (so)

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