Verhöhnung der Trauer über Feuer von Notre-Dame – Schock über Skandal-Tweets linker Studentenführer

Von 20. April 2019 Aktualisiert: 21. April 2019 10:11
Die gelöschten Tweets zweier Führer der linken Studentenvereinigung UNEF gegenüber dem Brand von Notre-Dame lösten landesweit Empörung aus. Die Vereinigung "Anwälte ohne Grenzen" will Anzeige erstatten. Eine Petition fordert: "Die Exzesse der Linken und der extremen Linken sind zu lange ungestraft geblieben, es ist an der Zeit, ein Exempel zu statuieren."

Die gefährlichen und extremistischen Ideen von Marx und den von ihm inspirierten Massenmördern und Diktatoren Lenin und Mao werden offenbar bis in die Führungsetage der sich selbst als links (frz.: gauche) bezeichnenden Nationalen Studentenvereinigung Frankreichs UNEF (19.000 Mitglieder, Gründungsmitglied der in Brüssel residierenden Europäischen Studentenunion, ESU) vertreten.

Doch was treibt eine junge Frau in studentischer Führungsposition in Frankreich dazu an, die nie in einem kommunistischen Land wie China oder Nordkorea hat leben müssen, von sich selbst zu behaupten, eine Supermarxistin und Superleninistin zu sein, wie Hafsa Askar, die Vize-Präsidentin der UNEF in Lille und Mitglied des nationalen Büros der UNEF cocarde etudiant ?

Und warum zeigt diese „Supermarxistin“ in solch hoher schulischer Vertretungsposition, während die Nation angesichts der verheerenden Feuerkatastrophe von Notre-Dame de Paris geschockt ist, nicht nur Gleichgültigkeit gegenüber der Katastrophe und dem Land an sich, indem sie twittert: „Ich interessiere mich nicht für Notre-Dame de Paris, weil mir die Geschichte Frankreichs egal ist“, sondern verspottet auch noch all die anderen, die auf das große Feuer mit Traurigkeit und Empathie reagieren?

An die Leute, die wegen ein paar Holzstücken weinen – Wallah [etwa: ‚Ich schwöre bei Allah‘], du liebst die französische Identität zu sehr, aber objektiv betrachtet ist es euer Delirium der kleinen Weißen.“

(Hafsa Aksar, Vize-Präsidentin der UNEF Lille)

Vielleicht fragte sich auch Gilles-William Goldnadel – Präsident der Vereinigung „Anwälte ohne Grenzen“ (Lawyers Without Borders) dies, als er beschloss, zu handeln und ankündigte, die Studentenführerin zu verklagen, wie „Epochtimes France“ berichtet.

Der Anwalt hatte auch wenig Verständnis dafür, dass die Präsidentin der UNEF, Mélanie Luce, auch noch versuchte, das Mitglied des nationalen Büros zu verteidigen. Laut „Le Figaro“ vermied es Luce nicht nur, die Äußerungen zu verurteilen, sondern verteidigte sie noch mit dem Hinweis, dass es keinen Grund gebe, „Menschen, die anderer Meinung sind“, zu schikanieren.

Dem Bericht zufolge hatte UNEF Lille-Vizepräsidentin Hafsa Aksar den Tweet um 19.59 Uhr veröffentlicht, eine Stunde nach Beginn des Feuers. Eine halbe Stunde später lästerte ein weiteres Mitglied des naitonalen Büros: „Dies ist ein nationales Drama, ein Dachrahmen brennt“, so Edouard Le Bert.

Eine verschleierte Präsidentin, rassistisch orientierte Lager und ein Mitglied ihres nationalen Büros, das den Schmerz des französischen Volkes verspottet und Weiße beleidigt, da finde ich die UNEF vollkommen kohärent. Avocats Sans Frontières wird daher eine Beschwerde mit der gleichen Kohärenz einreichen.

(Gilles-William Goldnadel, Präsident von „Anwälte ohne Grenzen“)

Im Video: Gilles-William Goldnadel bei „Radio Monte Carlo“ (RMC) über den Fall Hafsa Aksar [deutsche Untertitel einstellbar]

Der Schweizerische „Observer“ berichtete am 29. Dezember 2017 von einem mutmaßlichen Tweet von Hafsa Aksar, den die Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (Licra) veröffentlichte und von UNEF eine Stellungnahme forderte, die ausblieb.

Aksar soll geschrieben haben: „On devrait gazer tous les blancs, cette sous-race“ – auf deutsch: „Man sollte alle Weißen vergasen, diese Unterrasse“.

Mittlerweile gibt es auch eine Petition „UNEF spielt Anti-Frankreich“ auf der Seite der rechtskonservativen Studentenorganisation „La Cocarde Etudiante“. Diese endet mit der Forderung: „Die Exzesse der Linken und der extremen Linken sind zu lange ungestraft geblieben, es ist an der Zeit, ein Exempel zu statuieren.“

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