Video statt TV-Abend: Sebastian Kurz bei Maischberger

Epoch Times20. January 2018 Aktualisiert: 21. Januar 2018 12:13
"Viele Deutsche schämen sich und entschuldigen sich bei Kurz für eine solche unverfrorene Entgleisung vom Deutschen Propaganda Fernsehen." Das schrieb ein Youtube-Kommmentator zur Sendung: Sebastian Kurz bei Maischberger. Sehen Sie hier das Video

„Die zarteste Versuchung, seit es Populismus gibt, so spötteln die Kritiker über den neuen Bundeskanzler Österreichs.“ – so lautete die Anmoderation von Sandra Maischberger in ihrer Sendung mit dem österrischischen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Doch dieser läßt sich weder aus der diplomatischen Ruhe bringen, noch aufs Glatteis führen.

Alexander Wallasch schreibt bei „tichyseinblick“, dass es Maischberger wohl recht war, dass ihre Sendung spät in der Nacht ausgestrahlt wurde: „Nicht auszudenken für die Münchnerin aus dem – seien wir höflich: – geburtenstarken Jahrgang, dieser glänzende Auftritt des Bundeskanzlers unseres knapp neun Millionen Menschen fassenden Nachbarlandes wäre gar um 20:15 Uhr ausgestrahlt worden… Es wäre ein noch brutalerer Kurz‘scher Kantersieg geworden.“

Sebastian Kurz führt höchst diplomatisch und jugendlich-frisch wie ein Lotse durch die „Fallstricke nationaler und internationaler Politik“. Auch bei Donald Trump,  mit dem er durchaus gern einen Abend verbringen möchte, entgegnet er:

Es gibt durchaus heftige Kritik an seiner Amtsführung. Ich glaube, das Entscheidende ist, die USA sind ein wichtiger Partner für uns als europäische Union, ganz gleich, wer amerikanischer Präsident ist. So sollten wir das auch halten, es braucht die Zusammenarbeit mit den USA.

Anfangs geht es in der Sendung um Allgemeines, den Boulevard und seine Karriere, danach um Zitate zur FPÖ und zum Schluß gibt es eine Runde, die als Sparring angelegt wurde, mit dem Grünen-Politiker Jürgen Trittin.

Spätestens da wird deutlich, dass Sebastian Kurz nicht nur ein „junges und außergewöhnliches Ausnahmetalent“ sein könnte, wie Alexander Wallasch schreibt. Jürgen Trittin steht hier „stellvertretend für eine überalterte Klasse deutscher Politiker. Und damit ist keineswegs die Glatze von Martin Schulz gemeint oder die Falten am Hals irgendeiner älteren Dame. Nein, schlimmer: Sie sind alt im Kopf, satt, selbstgefällig und unbeweglich“.

Alles, was diese Politiker noch kennzeichnet, die unter oder neben Angela Merkel Europa an die Wand gefahren haben, ist, dass sie in den entscheidenden Momenten der großen Herausforderungen völlig versagt haben.“

Und:

Bis dahin allerdings, darf man mehr als ein bisschen neidisch hinüberschauen zu unseren nächsten Nachbarn.

Reaktionen auf Youtube: Respektlos gegenüber dem Kanzler

Auf Youtube reagierten viele User empört: „Viele Deutsche schämen sich und entschuldigen sich bei Kurz für eine solche unverfrorene Entgleisung vom Deutschen Propaganda Fernsehen.“

Ein anderer schreibt zu Jürgen Trittin: „Unglaublich, mit was für einer Überheblichkeit und Arroganz Personen aus dem deutsch-RRG Lager auftreten, sowohl bei der eigenen Bevölkerung, wenn die es wagt anders zu denken, wie auch international wenn es dort einer wagt, aus der 68er-Reihe herauszutanzen. Diese Selbstherrlichkeit ist einfach nur peinlich und zum fremdschämen. Ich bin wirklich schon viel herumgekommen, aber dieses Kleinkinderverhalten und auch diese komische Art zu diskutieren, also diese Moral-& Gefühlsschiene (Kinder jahrelang im Lager^^ und so ein Unsinn) habe ich bisher nur in Deutschland erlebt, und auch nur bei Leuten aus dem RRG/Neulinken-Lager. Das schlimme ist, dass dieser manipulative Zirkus bei nicht wenigen in der westlichen Welt, meist bei Bürger-& Bonzenkindern ohne Lebenserfahrung, auch tatsächlich ankommt und zieht.“

Oder: „Schon die einleitende Frage, beides wenig schmeichelhaft für einen ausländischen Kanzler und frei von jeglicher Diplomatie. Genauso könnte man die Frage stellen, „Maischberger“: tendenziöse Politsendung im zwangsfinanzierten Staatsfernsehen oder linke Meinungsmache?“

Und: „Die Anzahl an unnötigen Sticheleien und Respektlosigkeiten gegenüber dem Bundeskanzler ist unfassbar.“

Oder: „Herr Kurz, bitte verzeihen Sie dem Deutschen Volk. Wir schämen uns sehr für unsere Medien und Politiker. Viel Glück und viel Erfolg wünschen wir Ihnen.“

(ks)

 

 

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