Volksabstimmung in der Schweiz: Es geht um die Abschaffung der Rundfunkgebühren

Nach monatelangen zum Teil hitzigen Diskussionen entscheiden die Schweizer bei einer Volksabstimmung über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Rund 5,3 Millionen Schweizer können abstimmen.
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Ein Mann schwenkt die Schweizer Nationalflagge.Foto: Harold Cunningham/Getty Images
Epoch Times4. März 2018

Nach monatelangen zum Teil hitzigen Diskussionen entscheiden die Schweizer bei einer Volksabstimmung über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Es geht um die Abschaffung der Rundfunkgebühren, die auch in Deutschland kritisiert wird. Gegner reden von Zwangsgebühren für Medienangebote, die sie nicht nutzen, Befürworter halten unabhängig finanzierten Journalismus für essenziell in einer Demokratie.

Nach den jüngsten Umfragen dürfte der Vorstoß, die Gebühren abzuschaffen, scheitern. Die Debatte allein hat aber schon bewirkt, dass die Regierung die Gebühren ab 2019 deutlich senkt. Die Rundfunkanstalt SRG hat außerdem weitere Sparmaßnahmen angekündigt.

Rund 5,3 Millionen Schweizer können abstimmen. Oft liegt die Beteiligung bei Volksabstimmungen nicht höher als 50 Prozent. Rund 90 Prozent stimmen in der Regel per Brief ab. Um 12.00 Uhr schließen die letzten Wahllokale. Eine erste Trendmeldung wird vor 13 Uhr erwartet. (dpa)



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