Österreich: Brot und Butter massiv teurer – Bis zu 27 Prozent

Epoch Times23. November 2016 Aktualisiert: 23. November 2016 11:47
In Österreich steigen die Lebensmittelpreise zunehmend. Auch Grundnahrungsmitteln wie Brot und Butter. Die Wiener Arbeiterkammer kritisiert diese Entwicklung scharf.

In Österreich steigen die Lebensmittel ständig. Auch Grundnahrungsmittel wie Brot und Milchprodukte werden immer teurer.

Die Wiener Arbeiterkammer Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic kritisiert diese Entwicklung scharf.

„Wer auf sein Geld schauen muss, vergleicht sehr wohl die Preise“, so Zgubic in einer Aussendung, berichtet die „Kronen-Zeitung“.

„Daher nehmen wir regelmäßig die Preisentwicklung bei den preiswertesten Lebens- und Reinigungsmitteln unter die Lupe. Viele Menschen müssen jeden Euro zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgeben. Für sie ist sehr wohl schlimm, wenn die günstigen Lebensmittelpreise steigen. Essen, Wohnen, Heizen – das sind Kosten, denen niemand ausweichen kann“, betont Zgubic.

Die Arbeiterkammer hatte im Rahmen ihres Preismonitors die 40 preiswertesten Lebensmittel in sieben Wiener Supermärkten und bei Diskontern erhoben. Geprüft wurden jeweils die günstigsten erhältlichen Produkte.

Von September 2015 bis September 2016 ist der Einkauf von diesen Lebensmitteln insgesamt um 3,6 Prozent teurer geworden, so das Ergebnis der Erhebung. Mischbrot ist demnach um 27 Prozent, Butter um 19 Prozent teurer geworden.

Bei den Diskontern sei das Einkaufen grundsätzlich günstiger, sagt Zgubic. Der Preis von Lebensmitteln, wie Mineralwasser, Mehl, Sonnenblumenöl und Tafelessig sind jedoch in allen erhobenen Supermärkten und Diskontern gleich.

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