Wiener HBF: „Trotz aktueller Terrorwarnungen kein einziger Polizist, dafür Dutzende neu eingetroffene Migranten“

Epoch Times5. Januar 2017 Aktualisiert: 5. Januar 2017 14:13
Keine Sicherheitskontrollen auf dem Wiener Hauptbahnhof, dafür scharenweise Migranten aus Nordafrika, Pakistan und Afghanistan, die dort aus den Zügen steigen und unbehelligt ins gelobte Mindestsicherungs-Paradies ziehen. "Kronen"-Chefredakteur Richard Schmitt ist empört.

Der Chef der österreichischen Bundesbahn Andreas Matthä hätte am Wiener Hauptbahnhof dringend Handlungsbedarf. Das meint zumindest „Krone.at“ – Chefredakteur Richard Schmitt und kommt dabei nicht umhin, einen bissigen Kommentar über große Sicherheitslücken am Wiener Hauptbahnhof abzulassen.

Er schreibt: „Nach einem aktuellen Lokalaugenschein der „Krone“ empfehlenswert: die Abendstunden. Das prognostizierte Ergebnis: Der ÖBB-Generaldirektor wird dort trotz aktueller Terrorwarnungen keinen einzigen Polizisten, dafür aber Dutzende neu eingetroffene Migranten sehen.

Schmitt schlägt dem ÖBB-Chef eine Innenbesichtigung des Hauptbahnhofs vor, wobei er „auch gleich Wiens umtriebige Integrations-Politikerinnen mitnehmen“ soll.

Auf diesem stiegen nämlich Nordafrikaner, Pakistani, Afghanen aus den Fernzügen, sammelten sich in den Gängen und würden dann beim Haupttor Richtung City weiter ins gelobte Mindestsicherungs-Paradies ziehen. Und das alles ohne Kontrolle ihrer Papiere, ohne jede Registrierung.

„Liebe ÖBB, liebe Stadtpolitiker, liebe Exekutive: Erzählt uns Wienern bitte einfach keine Märchen mehr von „jetzt aber noch mehr Sicherheit“, so der Kronen-Chef.

Seiner Meinung nach, seien verstärkte Kontrollen auf Bahnhöfen dringend nötig, das hätte doch ganz besonders der Fall des Attentäters Anis Amri gezeigt, der nach seiner Tat unbehelligt mit dem Zug über die Niederlande, Brüssel und Frankreich bis nach Italien gereist sei.

„Apropos gelobtes Paradies“, frotzelt Schmitt weiter: „Die Bereitschaft, nun auch in Wien die Mindestsicherung für Asylberechtigte auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren, hält sich bei Rot-Grün bekanntlich in sehr engen Grenzen. Diese Untätigkeit kostet uns Steuerzahler aber ziemlich viel Geld, wie ein Rechenbeispiel zeigt: Würden an die 37.925 Asylberechtigten, die in Wien bereits jetzt (ohne je zuvor ins Sozialsystem einbezahlt zu haben) monatlich 837,76 Euro Sozialgeld beziehen, nur noch 560 Euro ausbezahlt werden, könnte sich die Stadt Wien pro Monat 10,5 Millionen Euro sparen, also in nur einem Jahr 126,4 Millionen Euro …“

In Österreich ist eine Kürzung beschlossen, werde aber blockiert. Das koste täglich 352.135 Euro mehr, und stündlich rechnet Schmitt dies auf 29.261 Euro aus. Sein Fazit: „Aufgrund der flott steigenden Zahl positiver Asylbescheide wird’s für uns Wiener von Tag zu Tag teurer.“ (mcd)

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