Tech-Experte zweifelt an Zufälligkeit: Ungewöhnliche Abweichungen der Biden-Ergebnisse in Swing-States durch Wahlcomputer bedingt?

Von 7. November 2020 Aktualisiert: 9. November 2020 11:52
Der US-Journalist Kyle Becker hat Probleme bei der Stimmenauszählung zur US-Präsidentenwahl auf die Qualität des Wahlcomputer-Systems Dominion zurückgeführt. Zudem weist er auf vermeintlich ungewöhnliche Abweichungen des Biden-Ergebnisses in Swing States hin.

In einer Reihe von Beiträgen auf Twitter erläutert Technologieexperte Kyle Becker, der unter anderem für Medien wie „Fox News“ und „Daily Caller“ tätig ist, welche Umstände ihn zu der Annahme veranlassen, dass ein Wahlcomputerprogramm, das im Verdacht steht, fehleranfällig zu sein, möglicherweise in entscheidender Weise die Stimmenauszählung zu den US-Präsidentschaftswahlen beeinflusst haben könnte.

Becker spricht vom „Dominion“-System, das immer noch von 28 Bundesstaaten verwendet werde.

Dominion-Wahlcomputer in allen Swing States in Verwendung

Unter anderem hatte eine Fehlfunktion im System in Antrim County, Michigan, Joe Biden 6.000 Stimmen zugeschlagen, die eigentlich für Donald Trump abgegeben worden waren. Zu den Staaten, in denen Dominion verwendet wird, gehören alle Swing States, die bei der Präsidentschaftswahl die Entscheidung gebracht hatten – nämlich Nevada, Arizona, Minnesota, Michigan, Wisconsin, Georgia und Pennsylvania.

Becker sieht auch noch weitere Anhaltspunkte, die aus seiner Sicht Fragen bezüglich der Verlässlichkeit der bis dato ausgezählten Stimmen zur Präsidentenwahl aufwerfen. Insbesondere in den wahlentscheidenden Swing States sei es zu auffälligen Phänomenen gekommen, die aus seiner Sicht einer genaueren Beobachtung bedürfen.

Kyle Becker sieht auffällige Trendabweichungen

So habe Joe Biden in diesen Staaten deutlich bessere Ergebnisse erzielt als demokratische Senatskandidaten. Hingegen habe er in Virginia, New Hampshire und Rhode Island deutlich schlechter abgeschnitten als die Demokraten, die sich um Senatssitze beworben hätten.

Für ein solches Phänomen könnten taktische Erwägungen sprechen. So wäre es etwa möglich, dass Trump-kritische Republikaner bewusst Stimmensplitting betrieben haben oder unabhängige Wähler zwar Biden zum Präsidenten wählen wollten, aber einen Republikaner im Senat als Gegengewicht.

In dem als solide demokratisch geltenden Bundesstaat Rhode Island würde für ein solches Vorgehen weniger Anlass bestehen, in New Hampshire und Virginia hatte es in der Vergangenheit jedoch häufig wechselnde und knappe Mehrheiten gegeben, sodass es zumindest dort aber als ungewöhnlich erscheinen kann, dass sich keine ähnlichen Trends wie im Rust Belt oder in Georgia.

Zweifel an Zufälligkeit der Erscheinungen

Was Becker ebenfalls aufgefallen war: Während Biden USA-weit in den Städten schlechter abgeschnitten hatte als zuvor Hillary Clinton und Barack Obama, habe sich dieses Phänomen in Michigan, Pennsylvania, Georgia und Wisconsin nicht gezeigt.

Außerdem spricht der Journalist von einzelnen Briefwahlbezirken mit 100-Prozent-Ergebnissen für Biden und dem Umstand, dass die Republikaner keinen einzigen Sitz im Repräsentantenhaus verloren hätten.

Letzteres könnte Konsequenz bewussten Stimmensplittings gewesen sein, wie es in den USA regelmäßig praktiziert wird, um wechselseitige Kontrolle sicherzustellen. Allerdings gelten Häufungen von 100-Prozent-Ergebnissen in einzelnen Stimmkreisen bei sehr hoher Wahlbeteiligung unter Statistikern als Warnsignal dafür, dass in einzelnen Fällen Anhänger einer Partei, die in Wahlkommissionen unter sich bleiben, beim Ergebnis „nachgeholfen“ haben könnten.

Was aus Beckers Sicht ebenfalls dagegen spricht, dass es sich bei einzelnen Unwägbarkeiten in der Stimmenauszählung um zufällige Erscheinung handele, sei, dass – so weit es bislang bekannt sei – nur eine Seite davon profitiert habe.



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