17 Menschen bei Protesten in den USA getötet – Schwarze Aktivistin: „Ich unterstütze George Floyd nicht“

Von 7. Juni 2020 Aktualisiert: 9. Juni 2020 16:09
Im Zuge der Demonstrationen gegen Polizeigewalt sind in den USA bereits 17 Menschen getötet worden. Unterdessen sorgt die schwarze konservative Aktivistin Candace Amber Owens mit Aussagen über den verstorbenen George Floyd für Furore.

In den USA sind im Zuge der Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt bereits 17 Menschen getötet worden. Die Proteste, die mittlerweile auch Europa erreicht haben, begannen mit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd während eines Polizeieinsatzes. Medienberichten zufolge ist das jüngste Opfer der Proteste 18 Jahre alt und das älteste 77.

Die Mehrheit der Toten waren entweder aktuelle oder ehemalige Strafverfolgungsbeamte. Es kamen aber auch Zivilisten im Zuge der Demos ums Leben.

Das älteste Opfer der Unruhen in den USA war der 77-jährige David Dorn. Er wurde am 2. Juni vor einem Pfandjuweliergeschäft in St. Louis, einer Stadt in Missouri, erschossen. Dorn hatte 38 Jahre lang als Polizeibeamter gedient.

US-Präsident Donald Trump erwies Dorn am Dienstag in einer Nachricht auf Twitter seinen Respekt. „Unser höchster Respekt gilt der Familie von David Dorn. Einem großen Polizeikapitän aus St. Louis, der gestern Abend von verabscheuungswürdigen Plünderern hinterrücks erschossen und getötet wurde. Wir ehren unsere Polizeibeamten, vielleicht mehr als je zuvor. Ich danke Ihnen!“ schrieb Trump.


Der jüngste bei den Unruhen getötete war der 18-jährige Dorian Murrell. Er wurde am 31. Mai in Indianapolis, einer Stadt in Indiana, erschossen. Murrell war nach den Protesten in der Innenstadt unterwegs, als er sich mit dem 29-jährigen Tyler Newby wegen eines am Boden liegenden Gaskanisters prügelte und dabei erschossen wurde.

Zu den weiteren Todesfällen im Zusammenhang mit den Protesten in den USA gehören:

Barry Perkins: Perkins war ein 29-jähriger Demonstrant, der am 30. Mai in St. Louis von einem FedEx-Lastwagen überfahren wurde. Zwei Männer hatten den Fahrer des LKW mit einer Waffe bedroht. Aus Angst um sein Leben begann der Fahrer loszufahren, während Perkins auf dem Lastwagen zwischen den beiden Anhängern feststeckte. Er starb später im Krankenhaus.

Italia Kelly: Jemand erschoss die 22-jährige Kelly, als sie am 30. Mai eine Protestveranstaltung in Davenport, einer Stadt in Iowa, verließ. Kellys Familie erzählte den Medien, dass sie eine friedliche Protestierende war und in die Gewalt hineingezogen wurde.

David McAtee: McAtee schoss auf Soldaten der Nationalgarde und die örtliche Polizei, als diese nach der Ausgangssperre am Montag in Louisville, einer Stadt im Bundesstaat Kentucky, mit Pfefferspraygeschossen auf die Menschenmenge schoss. Die Polizei erwiderte das Feuer und traf den 53-jährigen McAtee in die Brust. McAtees Familie sagte, er habe in dem Chaos sein Restaurant, Yaya’s BBQ Shack, beschützen wollen.

Zu den weiteren Toten gehören Jorge Gomez (25) in Las Vegas, Nevada; Marquis M. Tousant (23) in Davenport, Iowa; Calvin L. Horton Jr. (43) in Minneapolis, Minnesota; Chris Beaty (38) in Indianapolis, Indiana; James Scurlock (22) in Omaha, Nebraska; Victor Cazares (27) in Chicago, Illinois; Bundesbeamter Patrick Underwood (53) in Oakland, Kalifornien; und der Fotograf Marvin Francois (50) in Kansas City, Missouri.

Auf der neuen Website DISRN wurden vier weitere Todesfälle gemeldet, die noch nicht namentlich genannt sind – je einer aus Chicago und Detroit und zwei aus Philadelphia. Aus Europa sind bislang keine Todesopfer im Zuge der Proteste gemeldet worden.

Candace Owens: „Ich unterstütze George Floyd nicht“

Unterdessen sorgt die schwarze konservative Aktivistin Candace Amber Owens mit Aussagen über den verstorbenen Floyd für Furore. Die 31-Jährige ist bekannt für ihre positive Einstellung gegenüber US-Präsident Trump und der Republikanischen Partei – sie stand der Partei sehr lange Zeit kritisch gegenüber.

In den USA ist sie eine bekannte Kritikerin der linksgerichteten Demokratischen Partei sowie der Bewegung „Black Lives Matter“. In einer Botschaft, die sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet hatte, sagte Owens, dass sie den Hype um Floyd nicht unterstützen würde.

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In einem Interview mit dem Radiomoderator Glenn Beck sagte die Aktivistin dann, sie sei „angewidert“, dass „er [Floyd] als Märtyrer dargestellt wurde“. „George Floyd war kein guter Mensch. Es ist mir egal, wer da was verdrehen will. Es ist mir egal, wie CNN die Menschen glauben machen will, dass er sein Leben gerade umgekrempelt hätte“.

„Die Tatsache, dass er als Märtyrer hingestellt wird, macht mich krank“, sagte sie. Owens betonte auch, dass George Floyd fünfmal im Gefängnis gesessen habe, und fügte hinzu: „Hatte er wirklich vor, die Dinge zu ändern? Das ist einfach nicht wahr.“

(Mit Material der Epoch Times USA)

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Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

„Widerstand gegen Faschismus“ ist eigentlich eine linksradikale Gruppe, die vom Präsidenten der Revolutionären Kommunistischen Partei der USA gegründet wurde. Sie steckte hinter vielen großen Protestveranstaltungen, die darauf abzielten, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen 2016 zu kippen.

Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren. Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen, wie sie im Kongressbericht von 1956 formuliert wurde:

„Mitglieder und Frontorganisationen müssen unsere Kritiker ständig in Verlegenheit bringen, diskreditieren und herabsetzen [...] Wenn Gegner unserer Sache zu irritierend werden, brandmarkt sie als Faschisten oder Nazis oder Antisemiten. [...] Bringt diejenigen, die sich uns widersetzen, ständig mit Namen in Verbindung, die bereits einen schlechten Ruf haben. Diese Verbindung wird nach ausreichender Wiederholung in der Öffentlichkeit zur ‚Tatsache‘ werden.“ Hier weitere Informationen und Leseproben.

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