500 Millionen US-Dollar Schaden nach Randale: Minnesota bittet Trump den Katastrophenzustand auszurufen

Von 4. Juli 2020 Aktualisiert: 4. Juli 2020 14:59
Die Ausschreitungen in Minnesota haben einen Millionenschaden verursacht. Nun bittet der dortige Gouverneur, US-Präsident Trump um Hilfe.

Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag (2.7) gebeten den Katastrophenzustand für den US-Bundesstaat auszurufen.

Der Grund: Die „umfangreichen Brandschäden an der öffentlichen Infrastruktur, die durch zivile Unruhen verursacht wurden“. Die Proteste wurden nach dem Tod von George Floyd ausgelöst und haben in massive Randale und Gewaltakte gemündet.

Der demokratische Gouverneur bat auch um finanzielle Unterstützung durch die Federal Emergency Management Agency (FEMA). Damit soll dem Bundesstaat und den betroffenen Bezirken bei dem Wiederaufbau geholfen werden.

Mehr als 10.000 Beamte der öffentlichen Sicherheit mussten inmitten der Proteste dabei helfen, ein gewissen Maß an Sicherheit wiederherzustellen.

Die oft gewalttätigen und chaotischen Proteste ließen Geschäfte und Fahrzeuge in Flammen aufgehen. Darunter auch ein Gebäude der Polizeibehörde in Minneapolis, das in Brand gesteckt und von den Behörden schließlich aufgegeben wurde.

Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wurde die Nationalgarde mobilisiert. Die Soldaten mussten die Proteste in Minnesota eindämmen, von denen viele in Plünderungen mündeten.

In seiner Erklärung am Donnerstag sagte Gouverneur Walz: Die vorläufige Schadensbewertung habe ergeben, dass mehr als 15 Millionen US-Dollar Schaden in Zusammenhang mit den Brände entstanden sei. Zudem seien fast 1.500 Unternehmen in den Partnerstädten durch Vandalismus, Feuer oder Plünderungen beschädigt worden. Walz schätzt die Kosten der Schäden derzeit insgesamt auf über 500 Millionen US-Dollar.

„Wir bitten unsere Partner auf Bundesebene, sich zu engagieren und unseren Gemeinden beim Wiederaufbau zu helfen“, sagte der Gouverneur in der Erklärung. „Wir müssen uns zusammentun, um sicherzustellen, dass die Minnesotaner, die Opfer dieser Zerstörung wurden, Zugang zu kritischer Infrastruktur haben. Diese brauchen die Bürger, damit sie in den Lebensmittelladen gehen, ihre Medikamente abholen und ihr Leben leben können.“

Dann sagte Walz: „Gemeinsam werden wir Minnesota wieder aufbauen.“

Die Bundeshilfe würde die lokalen Regierungen für die Beseitigung von Trümmern, Notfall-Schutzmaßnahmen und Schäden an öffentlichen Gebäuden und Geräten entschädigen, erklärte der Gouverneur weiter.

Die Vizegouverneurin von Minnesota, Peggy Flanagan, fügte hinzu: „Wir haben uns verpflichtet, unseren Gemeinden beim Wiederaufbau zu helfen, aber wir können dies nicht alleine tun. Während die Budgets der Bundesstaaten, Bezirke und Kommunen durch COVID-19 knapp bemessen sind, müssen alle, auch die Bundesregierung, ihre Anstrengungen verstärken, um die Sicherheit und kritische Infrastruktur in unseren Gemeinden wiederherzustellen.“

Floyd während Verhaftung gestorben

Der 46-jährige George Floyd wurde am Memorial Day im Mai von der Polizei vor einem Lebensmittelladen in Süd-Minneapolis wegen angeblichen Betrugs verhaftet.

Ein Handyvideo zeigte den ehemaligen 44-jährigen Polizisten Derek Chauvin, wie er während der Verhaftung fast acht Minuten lang auf dem Hals des Afroamerikaners kniete. Floyd klage wiederholt: Er könne nicht atmen und bat den Beamten, ihn nicht zu töten. Schließlich reagierte Floyd nicht mehr.

Alle vier Polizeibeamte, die sich am Tatort befunden hatten, wurden aus dem Polizeidienst entlassen. Chauvin wurde wegen Mordes zweiten Grades angeklagt. Die drei anderen ehemaligen Polizisten sind wegen Beihilfe angeklagt.

Das Original erschien zuerst in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von so)
Originalartikel: Minnesota Gov. Asks Trump to Declare State of Disaster After $500 Million Riot Damage

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