Abbas hält antisemitische Rede und gibt Juden Schuld am Holocaust

Epoch Times1. Mai 2018 Aktualisiert: 1. Mai 2018 18:50
Palästinenserpräsident Abbas hat in einer phasenweise antisemitischen Rede dem jüdischen Volk die Schuld am Holocaust gegeben. Er sagte, das "soziale Verhalten" der Juden war schuld am Holocaust.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat in einer phasenweise antisemitischen Rede dem jüdischen Volk die Schuld am Holocaust gegeben, der Ermordung von Millionen Juden durch die Nazis.

Der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das „soziale Verhalten“ der Juden, wie das Verleihen von Geld, sagte Abbas nach Angaben der Nachrichtenagentur Wafa in Ramallah.

Der 82-Jährige versuchte erneut zu belegen, dass das jüdische Volk keine historischen Wurzeln im Heiligen Land habe.

Abbas wirft Juden Kollaboration mit Hitler-Regime vor

Vor drei Jahrzehnten hatte Abbas in seiner Doktorarbeit den Holocaust relativiert. Er schrieb damals, die Anzahl jüdischer Opfer liege „möglicherweise unter einer Million“. Allerdings schrieb er auch, der Mord an einem einzigen Juden sei bereits ein „Verbrechen, das die zivilisierte Welt nicht akzeptieren kann“.

Der zionistischen Bewegung warf Abbas damals vor, sie habe mit dem Hitler-Regime kollaboriert. Seitdem wird Abbas vorgeworfen, den Holocaust geleugnet zu haben.

2014 hatte Abbas die Judenvernichtung während des Holocaust dann erstmals als das „schlimmste Verbrechen der Neuzeit“ bezeichnet.

Er sagte der Holocaust sei ein Ausdruck des Rassismus, „den wir ablehnen und bekämpfen“. Die Palästinenser, die immer noch in Unterdrückung und ohne Freiheit und Frieden lebten, seien „die ersten, die ein Ende von Ungerechtigkeit und Diskriminierung fordern“, ganz gleich, gegen wen sie gerichtet seien. (dpa/afp/so)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion