Die Hauptstadt von Abchasien, Souchumi, liegt am Schwarzen Meer.Foto: iStock

Abchasiens Regierungschef bei Autounfall ums Leben gekommen

Epoch Times9. September 2018 Aktualisiert: 9. September 2018 17:13
Gennadi Gagulija, Regierungschef der Region Abchasien in Georgien, ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Der Regierungschef der georgischen Provinz Abchasien, Gennady Gagulija, ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich am Samstagabend auf einer Straße zwischen Psou im Süden Russlands und der abchasischen Hauptstadt Suchumi ereignet, hieß es in einer Mitteilung auf der Website des abchasischen Kabinetts.

Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtete, Gagulija sei auf dem Heimweg von einer Reise mit einer Delegation nach Syrien gewesen, als sich das Unglück ereignete. Der Fahrer und die Leibwächter des 70-jährigen Regierungschefs seien nicht verletzt worden, schrieb Tass unter Berufung auf einen Regierungssprecher.

Abchasien ist völkerrechtlich Teil der Schwarzmeerepublik Georgien, betrachtet sich aber unter der Schirmherrschaft Moskaus als selbstständiger Staat. Abchasien und die ebenfalls abtrünnige Provinz Südossetien machen etwa ein Fünftel des georgischen Staatsgebiets aus.

Im August 2008 hatte die georgische Armee vergeblich einen Krieg geführt, um die Gebiete wieder einzugliedern. In der Folge errichtete Russland dauerhafte Militärstützpunkte in den beiden Gebieten. Georgien und der Westen verurteilen die fortgesetzte russische „Okkupation“ von Abchasien und Südossetien. Der Kreml unterstützt jedoch weiterhin die dortigen Regierungen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion