Nato-Admiral: IS-Kämpfer planen Kreuzfahrtschiffe im Mittelmeer anzugreifen

Epoch Times29. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:14
Kreuzfahrtschiffe auf dem Mittelmeer könnten in Zukunft Ziele von Angriffen der Terrormiliz "Islamischer Staat" werden, warnt der britische Vize-Admiral Clive Johnstone.

Besorgt äußerte sich der Nato-Admiral über die Zunahme des Einflussgebiets des "Islamischen Staats" (IS, auch Daesh), berichtet die "Daliy Mail". “Wir wissen, dass sie den Plan verfolgen auf hoher See zu agieren und wir wissen, dass sie unbedingt an Waffen für den Kampf auf hoher See gelangen wollen,” so Clive Johnstone.

Ziel soll der Aufbau einer großen Flotte sein, um im Kampf gegen den Westen auch vom Mittelmeer aus agieren zu können. Es dürfe nicht dazu kommen, dass die Nato sich aus dem Mittelmehr verdrängen ließe. Die Flüchtlingproblematik sei bei Weitem nicht die einzige Bedrohung für die Sicherheit auf dem Meer.

Nachdem der IS im letzten Jahr seinen Einflussbereich bis in das lybische Sirte hätte ausdehnen können würde die Terrormiliz über gute Zugangsmöglichkeiten zum Mittelmeer verfügen.

Letztes Jahr wäre bekannt geworden, der IS würde einen Rückzugsort in Libyen einrichten, um den Luftangriffen in Syrien und Irak zu entgehen.

Bis zu 3.000 dschihadistische Kämpfer sollen in das vom Krieg gezeichnete Land gereist sein, um dort einen Stützpunkt für Rekruten aufzubauen, die nicht nach Syrien oder in den Irak gelangen konnten.

Noch gebe es nach aktuellem Stand keine konkrete Bedrohung der Nato-Flotte oder kommerzieller Schiffe, dennoch sieht Johnstone die Möglichkeit, dass hocheffektive Waffensysteme der Terroristen bei Aktivitäten auf dem Meer Kreuzfahrtschiffe, Container-Schiffe oder Ölplattformen treffen könnten, so der Admiral. Es sei sehr besorgt. Ein Angriff auf ein Kreuzfahrtschiff hätte dramatische Folgen für die westliche Welt. (dk)

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