„Agenda 2020“ – Islamistischer Terrorplan: Sieben Phasen bis zum Welt-Kalifat

Epoch Times20. November 2015 Aktualisiert: 20. Dezember 2016 19:06
Aus aktuellem Anlass: Vor 15 Jahren wurde von Islamisten ein Sieben-Stufen-Plan zur Eroberung der Weltherrschaft geschmiedet, die freie Welt zu knechten und mit Terror in die Dunkelheit eines Sharia-Kalifats zu treiben. Derzeit befinden wir uns in der Endphase dieses Plans.

Ursprünglich stammte dieser Plan vom Terrornetzwerk al-Qaida, was wörtlich soviel wie „Basis“ oder „Fundament“ bedeutet. Dieses wurde um 1993 vom staatenlosen Terroristen Osama bin Laden, dem 17. Kind aus einer Vielweiberehe mit 54 Kindern, begründet und bis zu seinem gemeldeten Tod bei einem amerikanischen Sondereinsatz in Pakistan 2011 geführt.

Al-Qaida wollte mit diesem Sieben-Punkte-Plan einen islamischen Gottesstaat für alle „Rechtgläubigen“ in ihren Gebieten und darüber hinaus erschaffen. Und das Mittel dazu war der Terror [Hier:]. Der Plan selbst wurde 2005 an die Öffentlichkeit gebracht. Später übernahm der IS-Führer al-Baghdadi den ursprünglichen al-Qaida-Plan für seine Organisation.

Die sieben Phasen zum Kalifat

In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends, den Jahren 2000 bis 2003 wurde die Phase 1, die Phase des „Aufwachens“ eingeläutet. Darin wurde verkündet: „Wir werden einen machtvollen Schlag gegen den Kopf der Schlange in New York ausführen.“

Nach mehreren Anschlagserien in 2000, bekannte sich das Terrornetzwerk al-Qaida zum World-Trade-Center-Anschlag am 11. September 2001. Im Dezember desselben Jahres wurde ein Sprengstoffanschlag in Singapur vereitelt, bei dem auch Chemiewaffen eingesetzt werden sollten.

Insgesamt werden für diese Jahre dem Netzwerk 37 Anschläge und vereitelte Anschläge zugeschrieben. Dabei gingen die Terroristen nicht selten auch gegen andere Muslime vor, wie z.B. bei der Autobombe im August 2003 auf die irakische Imam-Ali-Moschee, ein wichtiges Heiligtum der Schiiten.

Die nächste Phase wurde als „Augenöffnen“ bzw. Phase 2 benannt und fand in den Jahren 2004 bis 2006 statt. In dieser Zeit wollte sich al-Qaida vom Netzwerk zur Bewegung entwickeln. Der jordanische al-Qaida-Experte und Autor Fuad Hussein prognostizierte eine Konzentration der jetzigen Planung auf Syrien, schreibt Yahoo.

In diesen Jahren verübte oder plante al-Qaida offiziell 24 Anschläge. Im März 2004 starben 178 Menschen bei Anschlägen in Bagdad und Kerbela auf das schiitische Aschura-Fest. 500 Menschen wurden verletzt.

Nur Tage später sterben 191 Menschen in vollbesetzten Pendlerzügen in Madrid. 2.051 werden bei diesen Anschlägen verletzt. Die Zerstörung des Madrider Bahnhofs wurde in letzer Minute vereitelt. Im September 2005 sterben 160 Menschen in Bagdad, 570 werden verletzt. Das Ziel: wieder Schiiten, gab al-Qaida bekannt. Am Ende dieser Phase wurde der Islamische Staat Irak (ISI) im Oktober 2006 gegründet.

In Phase 3 sollte der Islam zu Kräften kommen. In den Jahren 2007 bis 2010 sollte „Das Aufstehen und Auf-zwei-Beine-Stellen“ erfolgen. Allein im ersten Jahr dieser Phase wurden 13 der 27 Anschläge dieser Phase ausgeführt.

Die meisten Opfer forderten die Anschläge vom April 2007 auf einen Bagdader Markt mit 140 Toten und im August 2007 auf zwei Jesiden-Dörfer des Nord-Irak, als 796 Menschen starben und 1.562 verletzt wurden, so Wikipedia. Auch im Oktober 2009 starben in Bagdad 155 Menschen, 500 wurden verletzt.

Die von 2010 bis 2013 andauernde Phase 4 sollte die arabischen Regime beseitigen und das Terrornetzwerk der al-Qaida erstarken lassen. Bei den Revolutionen in Ländern wie Libyen, Ägypten und Tunesien, aber auch in Syrien hielten sich die Salafisten zurück und ließen die Arbeit andere machen.

Hierbei nutzten sie den realitätsfremden verklärten Blick von Linksidealisten und den Freiheitsgedanken der Liberalen geschickt für ihr Phasenziel aus, ohne dass diese den drahtziehenden salafistischen Hintergrund bemerkten. Doch als die befreite Herde nicht den Ideen der Träumer folgte, war es bereits zu spät.

Alles läuft nach Plan: „Istanbul, Rom, Paris, London und Berlin, wir kommen!“

Im Augenblick erleben wir Phase 5.

Sie soll von 2013 bis 2016 reichen und die Gründung eines islamischen Staates, eines Kalifats erreichen. Gleichzeitig Prognose und Voraussetzung dafür sei ein Rückgang des westlichen Einflusses in der islamischen Welt zu dieser Zeit.

Im April 2013 wurde dann auch vom Führer der Gruppe al-Baghdadi ISIS im Irak, später auch in Syrien ausgerufen. Am 29. Juni 2014 folgte die Ausrufung des Kalifats, wie geplant.

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Ab 2016 solle dann die Phase 6 der „totalen Konfrontation“ und einer „Schlacht zwischen Glauben und Unglauben“ eingeleitet werden.

Der „endgültige Sieg“ solle bis 2020 erreicht werden und damit Phase 7 abschließen. Vor zwei Jahren verkündete der islamistische Fundamentalist und führende englische Hass-Prediger Omar Bakri bei einem Interview in seinem Luxus-Apartement im libyschen Tripolis, wobei er sich grinsend in seinen Sessel zurücklehnte: „Alles läuft nach Plan“, das schrieb die „Welt„.

Dann drohte er plötzlich laut mit erhobenem Zeigefinger: „Wir werden zu euch nach Hause kommen und euch aus euren Häusern holen! Istanbul, Rom, Paris, London und Berlin, wir kommen!“ (sm)

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