Syrien Präsident Baschar al-Assad.Foto: JOSEPH EID/AFP/Getty Images

Assad: Die ganze Welt kann von US-Russland-Kooperation profitieren – EU-Politik zu Syrien schadet Europas Völkern

Epoch Times8. Februar 2017 Aktualisiert: 8. Februar 2017 15:08
Syriens Staatschef Baschar al-Assad sagt, dass sich eine Kooperation zwischen Russland und den USA positiv auf die ganze Welt auswirken würde. Zudem meint Assad, dass die meisten EU-Länder seit Beginn der Syrien-Krise "eine unlogische Politik" betreiben und dabei den europäischen Völkern schaden würden.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad äußerte sich in den vergangenen Tagen über die Politik des Westens zu Syrien. Assad sagte auch, dass eine Kooperation zwischen Russland und den USA nicht nur Syrien, sondern der ganzen Welt zugute kommen könnte.

„Das, was wir von Trump während und nach seiner Wahlkampagne gehört haben, waren Versprechungen, bei denen es sich über die Wichtigkeit des Kampfes gegen Terror, vor allem gegen den ‚Islamischen Staat‘ handelte. Und das ist etwas, worum wir in den letzten sechs Jahren gebeten haben“, zitiert RT Syriens Staatschef.

Derzeit sei es aber noch zu früh von der neuen US-Regierung, „irgendwelche praktischen Schritte zu erwarten“, betonte Assad. Deshalb könne aktuell noch keine Schlussfolgerung gezogen werden, ob es tatsächlich zu einer Kooperation zwischen den beiden Weltmächten kommen wird.

„Politik der meisten EU-Länder zu Syrien schadet den Völkern Europas“

Zudem meinte der Regierungschef bei einem Treffen mit belgischen Parlamentariern in Damaskus, dass die meisten EU-Länder seit Beginn der Syrien-Krise „eine unlogische Politik“ betreiben würden.

„Dadurch haben sie sich isoliert und die Möglichkeit eingebüßt, irgendetwas in diesem Bereich bewirken zu können. Außerdem haben ihre Handlungen wegen Unterstützung von Terroristen den Interessen ihrer eigenen Völker geschadet“, so Assad.

Die belgischen Politiker waren unlängst im größten syrischen Flüchtlingscamp Jibreen in der Nähe von Aleppo zu Besuch.



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